Wandverblender
Wandverblender sind eine hervorragende Möglichkeit, um einen Raum interessant zu gestalten. Dabei finden sich mittlerweile verschiedene Wandverblender im Handel. Ob aus Kunststoff, Naturstein oder Holz gefertigt: Mit den Verblendern lässt sich eine stimmungsvolle Atmosphäre an jede Wand zaubern. Dabei lassen sich die Verblender schnell und unkompliziert an die Wand bringen. Das Sortiment ist reichhaltig, so dass sich für jeden Geschmack und Bedarf genau das richtige Produkt finden lässt.
Wofür sind Wandverblender gut?
Wandverblender sind perfekt dazu geeignet, um Mauern im Innen- sowie Außenbereich aufzuwerten. Folglich lassen sich Wände ganz nach Wunsch geschickt aufwerten. Erneutes oder wiederholtes Verputzen, Tapezieren oder Streichen von Wänden fällt somit gänzlich weg. Dank der Wandverblender aus Naturstein entsteht darüber hinaus ein vollkommen neues Ambiente.
Dabei erinnert der Stil der Wandverblender an alte Bautechniken. Mit Naturstein oder Holzverblender lässt sich demnach ein traditionelles Aussehen erzielen. Dadurch ist es möglich, das Aussehen von massivem Stein oder Holz an der Wand stilvoll zu imitieren. Die Verblender selbst bestehen in der Regel jedoch aus dünnen Platten. Diese lassen sich leicht und problemlos verarbeiten.
Den Möglichkeiten sind dabei nahezu keine Grenzen gesetzt: Die Wandverblender sind nämlich derart gestaltet, dass das Aneinanderkleben zum Kinderspiel wird. Ein Netz auf der Rückseite der Verblender sorgt hierbei für die nötige Stabilität. Auch das Verlegen selbst gelingt somit mühelos. Das Ergebnis ist schließlich ein rundum gelungenes Bild, das attraktiv auf den Betrachter wirkt. Allerdings gibt es ein paar Punkte, die es beim Anbringen der Verblender selbst zu bedenken gibt.
Wandverblender anbringen – das ist zu beachten!
Rustikal, urban und gemütlich wirkt die Wandgestaltung mit Wandverblendern. Doch vor dem Anbringen ist auf einen geraden und sauberen Untergrund zu achten. Daher sind alte Tapeten bestmöglich zu entfernen. Auch Schäden an der Wand sind sorgfältig mit Spachtelmasse auszubessern. Denn hier gilt die Regel: Je besser der Untergrund vorbereitet ist, desto besser halten die Wandverblender.
Bevor die Verblender nun an die Wand kommen, ist diese mit einer geeigneten Grundierung zu versehen. Die Grundierung sorgt in diesem Rahmen für eine gelungene Basis. Ist diese eingezogen und getrocknet, kann es an das Verlegen der Verblender gehen. Mittlerweile können Wandverblender mit oder ohne Fugen an die Wand kommen. Mit sichtbaren Fugen fällt die Arbeit zwar etwas intensiver aus, doch dafür lohnt der Aufwand umso mehr. Der Kleber ist dazu auf die Wandfläche zu verteilen, ehe die Verblender aufgebracht werden. Nach dem Trocknen ist der Fugenmörtel gleichmäßig zu verteilen. Überschuss ist anschließend direkt abzunehmen. Sind Kleber und Fugenmörtel komplett durchgetrocknet, kann zusätzlich eine Imprägnierung von Vorteil sein, um das Material zu schützen.
Welcher Untergrund ist für Wandverblender geeignet?
Vor der Arbeit ist stets der Untergrund zu kontrollieren. Für das Verlegen von Wandverblendern eignen sich am besten Untergründe aus Ziegel, Beton und anderen tragfähigen Materialien. Untergründe aus Holz, Metall oder Rigips bedürfen vor dem Anbringen der Verblender/Riemchen eines Tragegitters aus Metall. Ist dieses an die Wand gebracht, kann Kleber zum Einsatz kommen, der für die Verblender dienlich ist.
Es ist tatsächlich wichtig, dass beispielsweise die Trockenmauer tragfähig und eben ist. Sind diese Punkte nicht gegeben, halten die Wandverblender schlichtweg nicht an der gewünschten Oberfläche. Daher ist das Mauerwerk immer von alten Tapeten, Spachtelresten und Farben zu befreien. Auch wenn dieser Arbeitsschritt mühsam ist, so lohnt sich der Mehraufwand. Die Wand ist ideal vorbereitet und gleichmäßig. Nur so lässt sich eine gute Arbeitsweise mit den Wandverblendern garantieren.
Beim Verlegen selbst ist es sinnvoll, von oben nach unten zu arbeiten. Gerades und sauberes Arbeiten ist ebenso von Vorteil. So können sich die nächsten Reihen an dem ersten Beispiel orientieren. Folglich ist eine Gleichmäßigkeit gegeben, die harmonisch aussieht. Zusätzliche Hilfsmittel wie Wasserwaage oder Fliesenkreuze sind immer hilfreich. Zum Abschluss eignen sich für den letzten Schliff Kneifzangen oder Winkelschleifer. Und zwar, um das Material an die Wand bringen zu können.