Terrassenplatten versiegeln
Sollte man Terrassenplatten versiegeln?
Grundsätzlich ist es nicht notwendig, Terrassenplatten zu versiegeln. Allerdings ist es ratsam: Insbesondere dann, wenn Sie sich lange an Ihren Terrassenplatten aus Stein erfreuen möchten. Die Versiegelung macht den Terrassenbelag weitestgehend unempfindlich für Flecken und Verschmutzungen. Zusätzlich fällt es Ihnen dadurch leichter, Ihre Terrassenplatten zu reinigen. Allein aus diesen Gründen lohnt es sich, die Terrassenplatten versiegeln zu lassen.
Allerdings lohnt es sich nicht nur, Ihre Terrassenplatten zu versiegeln, sondern auch zwischen den Terrassenplatten die Fugen zu versiegeln. Dadurch schützen Sie Ihre gesamte Terrasse mit einer Schutzschicht vor Schmutzpartikeln und unerwünschten Ablagerungen. Im Anschluss an eine solche Versiegelung reicht es meistens aus, Flecken mit einem feuchten Tuch abzuwischen oder die Pollen wegzukehren.
Übrigens: Die Terrassenplatten zu versiegeln bringt einen weiteren Vorteil mit sich - die Platten werden frostfester. Das liegt daran, dass weder Feuchtigkeit noch Wasser in den Stein eindringen können. Damit stellt die Versiegelung einen wichtigen Schutz für Ihre Terrasse dar, die ihr zu einer längeren Lebensdauer verhilft.
Wie kann man Terrassenplatten imprägnieren oder versiegeln?
Obwohl die Begriffe versiegeln und imprägnieren, meist als Synonym verwendet werden, ist es ein Unterschied, ob Sie Ihre Terrassenplatten imprägnieren oder versiegeln. Dabei gilt: Terrassenplatten in 2cm Stärke, bestehend aus Naturstein, sollten Sie vor allem dann imprägnieren, wenn Sie Kinder oder Haustiere haben. Dadurch schützen Sie den Bodenbelag vor den häufigsten Flecken.
- Imprägnierung: Beim Imprägnieren Ihrer Terrassenplatten 50x50 kommt ein Mittel zum Einsatz, das den Belag vor eindringender Feuchtigkeit und Flecken schützt. Es handelt sich dabei um eine lösemittelfreie Zusammensetzung, die in die Poren des Gesteins eindringt und dort einen unsichtbaren Film bildet.
- Versiegelung: Wenn Sie Ihre Terrassenplatten versiegeln, wird eine Substanz verwendet, die eine feine Beschichtung auf der Oberfläche der Terrassenplatten hinterlässt. Oftmals erhalten die Steine dadurch den Anschein, nass zu sein, was ihre Optik ein wenig verändern kann.
Übrigens: Terrassenplatten zu versiegeln mit einem Hausmittel ist ebenfalls eine Option. Es muss also nicht immer eine chemische Zusammensetzung sein. Stattdessen können Sie Backpulver oder Soda verwenden, wenn Sie Ihre Terrassenplatten versiegeln möchten. Allerdings müssen Sie diesen Vorgang häufiger wiederholen, als wenn Sie auf eine chemische Lösung zum Terrassenplatten versiegeln zurückgreifen. Dennoch zeigt sich im Terrassenplatten versiegeln Test, dass sowohl Chemie als auch Hausmittel zufriedenstellende Ergebnisse liefern.
Wie hoch sind die Kosten?
Die Grundlage, um Ihre Terrassenplatten versiegeln zu können, ist eine gründlich gereinigte Oberfläche. Sollten Sie einen Profi damit beauftragen, die Terrassenplatten zu versiegeln, übernimmt er diese Reinigung in den meisten Fällen gleich mit. Wie hoch die Kosten dafür ausfallen, hängt vom Anbieter und dem Reinigungsaufwand ab. Im Normalfall belaufen sich die Preise jedoch auf 2,50 bis 5 Euro pro Quadratmeter. Ist hingegen eine intensive Spezialreinigung notwendig, sollten Sie stattdessen mit 20 Euro rechnen.
Die Kosten für das Terrassenplatten versiegeln selbst betragen in der Regel zwischen fünf und zehn Euro pro Quadratmeter. Eine Ausnahme stellen besondere Verfahren wie die Nano-Imprägnierung dar. Da ein solcher Sonderfall mit höheren Kosten einhergeht, wird Sie die beauftragte Firma darüber zuvor in Kenntnis setzen. Folgende Faktoren haben Einfluss darauf, mit welchen Ausgaben Sie rechnen müssen, wenn Sie Ihre Terrassenplatten versiegeln lassen:
- Die Preisgestaltung des Fachmanns, den Sie mit der Aufgabe betrauen. In manchen Fällen ist es möglich, einen Pauschalpreis in Anspruch zu nehmen.
- Die Größe Ihrer Terrasse. Die meisten Fachbetriebe entscheiden sich für eine gestaffelte Preisfindung.
- Der aktuelle Verschmutzungsgrad Ihrer Terrassenplatten.
- Die erforderliche Reinigungsmethode. Sie hängt einerseits von der Verschmutzung ab, andererseits von dem Material Ihres Bodenbelags.
- Zusätzliche Spezialreinigungen, die vor der Versiegelung notwendig sind. Dazu gehört die Beseitigung von Algenbewuchs, Moos oder Unkraut aber auch das Entfernen von Ölflecken oder Zementschlieren.
- Gegebenenfalls fallen zusätzliche Anfahrtskosten an. Diese können Sie jedoch auf ein Minimum reduzieren, indem Sie sich für einen lokalen Anbieter entscheiden.