Steinplatten
Nicht nur als Naturliebhaber sollten Sie einen Blick auf Steinplatten für Ihre Terrasse oder Ihren Garten werfen. Denn als beliebte Baumaterialien eröffnen sie Ihnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Auch optisch finden Sie mit Sicherheit, was Sie sich wünschen.
Welche Steinplatten gibt es?
Die Auswahl an Steinplatten ist umfangreich. Sie erhalten unterschiedliche Formen wie Polygonalplatten oder rechteckige Fliesen, eine breite Auswahl an Farbtönen sowie garantiert die passenden Platten für Ihre geplante Verwendung:
- Helle Garten Steinplatten mit mehreren Ecken
- Graue Terrassen Steinplatten in quadratischer Form
- Dunkle Steinplatte nach Maß
So unterscheiden sich die allgemein auf ein breites Maß geschnittenen Werkstoffe zwar untereinander in ihrer Optik und Zweckmäßigkeit. Doch grundsätzlich ist ihnen eines gemeinsam: Sie vereinen zahlreiche Vorteile gegenüber Fliesen aus Kunststoff, Dielen aus Echtholz oder Böden aus Beton. Sie
- halten großen Belastungen stand
- trotzen Minusgraden
- bleichen auch bei starker UV-Strahlung nicht aus
- lassen sich einfach mit Besen und Wasser pflegen
- sind für jeden gewünschten Look vom Landhausstil über Moderne bis hin zu mediterranem Flair erhältlich
Je nach ihrer Härte zeichnen sich Steinplatten durch individuelle Eigenschaften aus. Als Hartgesteine gelten unter anderem Granit, Basalt oder Quarzit, Kalk- und Sandstein fallen unter Weichgesteine.
Sie erhalten Ihre gewünschten Steinplatten in verschiedenen Formaten. Hier zählt in erster Linie Ihr persönlicher Geschmack – überlegen Sie sich vorab aber auch, wie Sie Ihren Außenbereich gestalten möchten. Mit einem sogenannten Römischen Verband aus Polygonalplatten entscheiden Sie sich für ein gewolltes und spielerisches Durcheinander und lockern Ihren Garten auf. Mit einem Bahnenverband aus rechteckigen Steinplatten erhalten Sie eine gepflegte, saubere Optik.
Hinweis: Fälschlicherweise werden Steinplatten oft mit Fliesen verwechselt. Auch zu Pflastersteinen bestehen Unterschiede.
- Fliesen haben maximale Stärken von 12 Millimeter, sind nicht frostsicher und werden in der Regel für Innenbereiche verwendet
- Pflastersteine mit ihrer würfelähnlichen Form haben eine kleinere Grundfläche, sind aber breiter und höher. Aufgrund ihrer komplizierten Herstellung und Verlegung werden sie nur selten in Privatbereichen verbaut.
Welche Steinplatten eignen sich für Ihre Terrasse?
Möchten Sie in Ihrem Garten Steinplatten verlegen oder Terrassenplatten kaufen, sollten Sie sich für Modelle mit robusten Oberflächen und einer rutschhemmenden Haptik entscheiden. Die Rutschfestigkeit einzelner Steinplatten wird anhand einer offiziellen Skala von R9 bis R14 eingestuft. Für den Außenbereich sollten Sie sich für Platten mit den Angaben R11 bis R14 entscheiden.
Doch keine Sorge: Sie können sich trotzdem noch für Ihre favorisierte Steinplatte entscheiden. Denn die Oberflächenstruktur hängt nicht von der Sorte des Natursteins ab, sondern dessen Verarbeitung. Sie erhalten sowohl Sandstein als auch Kalkstein, Basalt oder Granit geflammt oder aufgeraut und können sich so einem festen Untergrund sicher sein.
Weitere Vorteile gegenüber Asphalt liegen in einer problemloseren Reparatur und einer faszinierenderen Optik. Möchten Sie Ihre Steinplatten reinigen, müssen Sie ebenfalls keine aufwendigen Schritte durchführen oder Pflegemittel erwerben. Wasser und Spülmittel sind für leichte Alltagsverschmutzungen völlig ausreichend.
Wie verlegen Sie Steinplatten?
Haben Sie sich für Ihre Wunsch-Steinplatte entschieden, überlegen Sie als nächstes, wie Sie sie gerne verlegen würden. Denn auch hier stehen Ihnen verschiedenste Optionen offen. Sie können Polygonalplatten versetzt anordnen, aus rechteckigen Natursteinen saubere Bahnen formen oder Ihre Steinplatten nach Maß anfertigen lassen und mit wilden Kreuzfugen versetzen.
In allen Fällen benötigen Sie einen stabilen Unterbau. Eine Wasserwaage hilft Ihnen, das Splittbett eben zu gestalten. Sie können Ihre Natursteine auch lose auf Schotter verlegen, teilweise mit Splitt verbinden oder fest im Fugenmörtel verankern. Auch die Anbringung auf einem Stelzlager ist möglich. Bei dieser Bauart lassen sich einzelne Steinplatten besonders einfach austauschen.
So reinigen Sie Steinplatten richtig
Schneller und mit weniger Kraftaufwand geht es kaum: Zur alltäglichen Reinigung Ihrer Natursteinplatten benötigen Sie nur einen Besen, lauwarmes Seifenwasser und einen weichen Schwamm. Verzichten Sie auf harte Bürsten und Hochdruckreiniger: Scharfe Kanten und hoher Wasserdruck können die Oberflächenstruktur des Steines beschädigen. Mit einer Imprägnierung verringern Sie die Wasseraufnahme durch den Stein, Flüssigkeiten perlen aufgrund des sogenannten Lotus-Effektes einfach von Ihren Steinplatten ab. Hier noch einmal als Übersicht:
- Tierhaare und Staub: Besen mit weichen Borsten
- Nasse Pfoten und matschige Gartenerde: Gartenschlauch mit sanftem Strahl
- Hartnäckiger Schmutz: manuelle Entfernung mit speziellen Reinigungsmitteln