Natursteinplatten verlegen leicht gemacht
Eine Terrasse können Sie einfach und unkompliziert anlegen. Vorher ist allerdings der Untergrund und der gewünschte Bodenbelag zu kontrollieren. Im Handel finden Sie dazu zahlreiche verschieden Beläge. Besonders schön und langlebig haben sich dabei Natursteinplatten herausgestellt. Sie verleihen jeder Terrasse ein angenehmes Flair und sorgen für ein wohnliches Ambiente. Gleichzeitig sind die Platten einfach zu pflegen. Ganz gleich, ob die Wahl auf Granitplatten, Polygonalplatten oder Travertinplatten fällt: Der Effekt kann sich auf jeden Fall sehen lassen.
Beim Natursteinplatten Verlegen wichtig: Die Frostschutzschicht
Wenn Sie sich im Handel umsehen, werden Sie die unterschiedlichsten Terrassenplatten präsentiert bekommen. Sie können bei den Natursteinplatten zwischen Basaltplatten, Sandsteinplatten und Bruchsteinplatten wählen. Jedes Modell ist einzigartig in seiner Form und Ausführung. Das sorgt für einen gelungenen Blickfang in jedem Garten. Denn ungeachtet Ihres Wohnstils, ist Naturstein immer für Ihre Zwecke geeignet. Naturstein ist nämlich herrlich vielseitig, widerstandsfähig und zeitlos schön. Doch beim Verlegen sind einige wichtige Punkte zu beachten.
Damit sich die Terrasse dauerhaft anlegen lässt, ist es wichtig, das Augenmerk auf den Terrassenunterbau zu legen. Stecken Sie die gewünschte Terrassenfläche zunächst ab und heben Sie den Boden aus. Bevor Sie die Natursteinplatten verlegen, ist ein Mörtelbett sinnreich. Sie können auch ein Splittbett erwählen. Welche Maßnahme sinnvoll ist, hängt mitunter vom Untergrund und den Terrassenplatten ab.
Tipp: Sie haben die Möglichkeit, die Natursteinplatten einzeln oder teilgebunden zu verlegen. Verwenden Sie dazu einfach, was Ihnen gefällt. Den Vorlieben sowie Gestaltungsideen mit den unterschiedlichen Platten sind keine Grenzen gelegt. So können Sie die Natursteinplatten im Garten verlegen, wie es Ihren Vorstellungen entspricht.
Natursteinplatten im Splittbett verlegen
Einfach und leicht lassen sich Natursteinplatten im Splittbett verlegen. Bereiten Sie die Wunschfläche mit einer Frostschutzschicht vor, ehe Sie Splitt einbinden. Nun lassen sich die einzelnen Platten ganz nach Wunsch verlegen. Nutzen Sie dazu am besten eine Wasserwaage, eine Richtschnur und einen Gummihammer. So können Sie die jeweiligen Platten direkt ausgleichen.
Praktisch: Sitzt eine Platte nicht wie gewünscht oder ist ein Austausch nötig, so kann die Natursteinplatte entnommen und ausgewechselt werden.
Natursteinplatten im Mörtelbett verlegen
Ist die Terrasse bereits mit einer Betonfläche versehen, können Sie die Natursteinplatte direkt mit einem Mörtelbett ausstatten. Achten Sie bei jeder Verlegung jedoch auf ein Gefälle von ungefähr 2 bis 3 Prozent. So kann auch Regenwasser ideal abfließen und bleibt nicht auf der Terrasse stehen.
Achten Sie unbedingt beim Verlegen im Mörtelbett darauf, dass die Fläche
- wasserfest
- hydraulisch
- wind- sowie wettergeschützt
- stabil
und solide ist. Beim Anlegen der Mörtelschicht ist zudem eine Schichtdicke von in etwa zwei bis drei Zentimeter ratsam. So hält das ganze Konstrukt und Sie haben lange Freude an Ihrer neuen Terrasse. Achten Sie lediglich beim Anlegen der Mörtelschicht darauf, dass Sie die Seitenkanten mit Anschlussleisten schützen. Nachdem die Natursteinplatten ihren festen Platz eingenommen haben, ist das Verfugen nötig. Füllen Sie dazu die jeweiligen Spalten mit guter Fugenmasse auf. Nach dem Verfugen sind Überschüsse direkt abzunehmen, um einen Zementschleier zu vermeiden.
Tipp: Ist trotz aller Bemühungen ein Zementschleier entstanden, so kann ein spezieller Reiniger diesen entfernen. Nutzen Sie den Reiniger sorgfältig, um den Naturstein zu reinigen. Hernach sieht die ganze Terrasse wunderschön und einladend aus.
Natursteinplatten auf Beton verlegen
Ist kein Beton vorhanden, so sollte diese Maßgabe unbedingt erfolgen. Der Beton liefert nämlich eine gelungene Basis für Ihre Terrasse und sorgt dafür, dass alle Natursteinplatten künftig an Ort und Stelle ruhen. Ist der Beton gegossen und ausgehärtet, wählen Sie die passende Verlegeart aus. Dazu kann ein Dünnbett, Mittelbett oder Dickbett sinnreich sein. Die Wahl des Bettes ist den Fliesen oder Platten zugrundzulegen.
Ein Dünnbett eignet sich oftmals für den Innenbereich. Das Verlegen mit Mittelbett ist immer eine gute Wahl, um Toleranzen im Außenbereich ausgleichen. Ein Dickbett ist hingegen sinnvoll, um größere, schwere Platten anzulegen. Gleichwohl lassen sich Unebenheiten im Untergrund regulieren. Kontrollieren Sie vorher somit die Gegebenheiten, ehe Sie sich für eine Verarbeitungsweise entscheiden.