Tiefbordsteine
Was sind Tiefbordsteine?
Bei Tiefbordsteinen handelt es sich grundsätzlich um Bordsteine. Der Unterschied ist, dass Tiefbordsteine anders als Randsteine das anschließende Gelände nicht überragen. Sie schließen demnach bündig mit ihm ab und sind in der Regel 8 bis 10 Zentimeter breit. Sie werden ähnlich angebracht wie beim Randsteine setzen, wobei sie eine optische Grenze darstellen. Aus diesem Grund ist das bevorzugte Einsatzgebiet von Tiefbordsteinen der Rand des Gehwegs oder die Begrenzung zwischen zwei Grundstücken. An öffentlichen Orten finden Sie sie ebenfalls: beispielsweise als Eingrenzung von Wegen im Park oder für die Spielfeldbegrenzung am Sportplatz.
Natürlich könnten Sie Tiefbordsteine auch in Ihrem Garten nutzen. Dort dienen sie beispielsweise als Einfassung für Ihre Beete oder stellen eine optische Begrenzung zur Pflasterfläche dar. In der Regel erhalten Sie Tiefbordstein Granit oder Tiefbordstein Beton in den folgenden Maßen:
- Tiefbordstein 100x40x8
- Tiefbordstein 100x30x8
- Tiefbordstein 100x25x10
- Tiefbordstein 100x25x8
Tiefbordsteine setzen - so geht's!
Das Setzen von Tiefbordsteinen ähnelt der Methode, die für Granit Randsteine genutzt wird. Im Allgemeinen handelt es sich dabei um zwei Schritte, die für ein optisch ansprechendes Ergebnis notwendig sind.
Schritt 1: Den Untergrund vorbereiten
Tiefbordsteine verfolgen die Aufgabe, eine Fläche zu begrenzen. Gleichzeitig schützen sie den Grund vor einer seitlichen Abwanderung von Erde. Während normale Randsteine auch oberirdischen Schutz bieten, ist das bei den Tiefbordsteinen jedoch nicht der Fall. Stattdessen profitieren Sie von dem Vorteil, dass überschüssiges Wasser problemlos abfließen kann.
Damit Sie die Tiefbordsteine richtig platzieren können, ist zuerst ein tragfähiger Untergrund notwendig. Diesen erschaffen Sie, indem Sie eine Furche ausheben, in der sich die Steine ausrichten lassen. Ist die Erde in diesem kleinen Graben verdichtet, wird eine Schottertragschicht hineingelegt. Am besten eignet sich dafür 0/32 Schotter, den Sie anschließend mit einer Rüttelplatte bearbeiten.
Tipp: Wenn Sie die Schotterschicht zusätzlich verdichten möchten, sollten Sie die Schicht vor dem Rütteln mit Wasser einsprühen. Die Feuchtigkeit bindet den Staub, was das Arbeiten angenehmer macht, und fördert ebenfalls die Verdichtung. Sämtliche Steine, die sich nicht verdichten lassen, werden anschließend herausgenommen. Dadurch können Sie spätere Probleme mit dem Betonbett vermeiden.
Schritt 2: Tiefbordsteine einmessen und setzen
Ist der Untergrund vorbereitet, messen Sie die Tiefbordsteine mithilfe einer Schnur und einer Eisenspänne ein. Anschließend platzieren Sie eine Betonschicht von 10 bis 15 Zentimetern mit einer Kelle auf der vorhandenen Schotterschicht. Der Beton sollte dabei so hoch sein, dass die Tiefbordsteine einen Zentimeter über der Ausrichtung aufragen. Da Sie die Steine anschließend mit einem Gummihammer einarbeiten, wird am Ende eine lotrechte Höhe erzielt.
Wichtig: Achten Sie beim Anbringen weiterer Tiefbordsteine darauf, dass die einzelnen Elemente nicht aneinanderstoßen. Andernfalls können sich die Steine gegenseitig verschieben oder im schlimmsten Fall zu einem Abplatzen an den Kanten führen. Das können Sie ganz einfach vermeiden, indem Sie einen Abstand von rund drei Millimetern einhalten.
Auf dieselbe Art und Weise verfahren Sie mit jedem einzelnen Stein, bis Sie die gewünschte Umrandung geschaffen haben. Besonders bei größeren Flächen kann es sinnvoll sein, den Beton nach und nach aufzutragen. Andernfalls könnte das Betonbett aushärten, bevor Sie den letzten Stein an seinen angedachten Platz gesetzt haben.
Wie tief sollte man Tiefbordsteine einbetonieren?
Damit die Tiefbordsteine zu einem stimmigen Gesamtbild im Garten beitragen, müssen Sie sie richtig platzieren. Dazu gehört einerseits die tatsächliche Platzierung im jeweiligen Gartenbereich, andererseits die höhentechnische Ausrichtung.
Wie tief das Bett aus Beton ausfallen muss, hängt in erster Linie von den Maßen der Tiefbordsteine ab. Sie sollten am Ende des Setzens einen Zentimeter aus dem Betonbett herausragen. Bei einer Höhe von 25 Zentimetern ist das Bett also 24 Zentimeter hoch. Wichtig ist, dass der vorgesehene Aushub den gewünschten Maßen entspricht und tief genug ist. Auf diese Weise gelingt es Ihnen ohne Probleme, die Tiefbordsteine als ebenerdige Begrenzung einzusetzen.