Steinhandel – Tradition mit Geschichte
Steinalt, hart wie Granit, in Stein gemeißelt … Sicher nutzen auch Sie immer mal wieder Vergleiche mit den weltweit beliebten Objekten, die seit Menschengedenken verarbeitet und gehandelt werden – und vielleicht sogar als Polygonalplatten oder Mauersteine in Ihrem Garten zu finden sind. Doch wissen Sie auch, um was genau es sich bei Natursteinen handelt, wie sich der internationale Handel gestaltet und welche faszinierenden Bauwerke aus dem Werkstoff Stein entstanden sind?
Was ist Stein?
Laut ihrer allgemeinen Definition handelt es sich bei Natursteinen um kompakte Mineralien, die sich von einer zusammenhängenden Gesteinsformation wie einem Felsen gelöst haben und als Einzelstücke sowohl in der freien Natur zu finden sind oder zur Errichtung von Gebäuden aus Trockenmauersteinen oder Terrassen aus Polygonalplatten Verwendung finden.
Die Wortherkunft geht ausnahmsweise nicht zurück ins Altgriechische, sondern stammt ab vom indogermanischen Terminus „stai“ für „verdichten“ sowie dem russischen „stena“ für Wand bzw. Mauer. Natursteine kommen rund um den Globus und in zahlreichen Varianten vor. Ihre Kategorisierung wird entweder anhand ihrer äußeren Form vorgenommen oder in Hinblick auf ihre Verarbeitungsart. So finden Sie lockere und feste, harte und weiche Natursteine im Handel.
Ob Sie sich für Granit Mauersteine aus Indien, spanische Terrassenplatten aus Travertin oder ein anderes Natursteinmaterial entscheiden. Bei hochwertiger Qualität können Sie sich stets einer hohen Rohdichte und nach einer Imprägnierung einer exzellenten Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse sicher sein.
Bereits seit Jahrhunderten floriert der Handel mit Natursteinen. Beliebt für den Innen- wie Outdoorbereich, stehen Ihnen vielfältige Möglichkeiten der Gestaltung Ihres Hauses und Gartens offen. Achten Sie bei dem Erwerb Ihrer Polygonalplatten, Mauersteine oder Terrassenplatten auf ein vielfältiges Sortiment mit Natursteinen aus aller Welt und eine zertifizierte Qualität, werden Sie an dem ältesten und beliebtesten Baustoff der Menschheitsgeschichte lange Freude haben.
Stein als Werkstoff
Auch wenn Sie noch nie dort waren – von der Cheops-Pyramide haben Sie sicher schon gehört. Sie soll innerhalb von zwei Jahrzehnten entstanden sein und aus mehr als 2,5 Millionen einzelner Steinblöcke bestehen. Doch auch mit weniger Steinen wurden faszinierende Bauwerke geschaffen. Von Aquädukten im alten Rom über Festungen im Mittelalter, Paläste für den französischen Adel bis zu Kirchenbauten wie der Kathedrale von Florenz wurde der vielseitige Werkstoff Stein verwendet. Durch seine jeweils individuelle Oberflächenbeschaffenheit spricht er sowohl den optischen wie auch haptischen Sinn an, inspiriert Künstler und bietet Ihnen die Möglichkeit, aus Trockenmauersteinen, Terrassenplatten und anderen Natursteinen Ihren Garten nach Belieben zu gestalten.
Dass Sie lange Freude an Ihren Mauersteinen aus Basalt oder Pflastersteinen aus Quarzit haben werden, bestätigen zahlreiche monumentale Bauwerke, die bereits seit Jahrtausenden Naturgewalten und menschengemachten Einflüssen trotzen. So ist es bereits über 770 Jahre her, dass anno 1248 der Grundstein für den Kölner Dom gelegt wurde. Fertiggestellt wurde die gotische Kathedrale allerdings erst gute 600 Jahre später – die Beschaffung der Steine erwies sich als problematisch. Mehr als 40 verschiedene Gesteinsarten wurden für den Kirchenbau in seiner Gesamtheit schließlich verwendet. Anfangs griffen die Erbauer auf Basalt aus dem Siebengebirge zurück, bis Streitigkeiten um die Drachenfelsbrüche ein Umdenken erforderten. So haben Bildhauer Ihre Arbeiten für den Innenraum danach teils aus französischem Kalkstein gefertigt, zudem finden Sie Elemente aus Sandstein, Muschelkalk oder Latit.
Steinmetz – modernes Handwerk mit Tradition
Die Entwürfe, das Behauen und Dekorieren von Bauwerken und Bausteinen lag von Beginn an in den Händen ausgebildeter Steinmetze und Bildhauer. Durch archäologische Funde konnte der Beginn des Steinmetzhandwerks auf die Altsteinzeit festgelegt werden. So schufen bereits vor rund 40.000 Jahren Steinmetze, Baumeister und Künstler dank ihres handwerklichen Könnens herausragende Bauwerke.
Als eines der ältesten Handwerke übt der Beruf des Steinmetzes noch immer eine einzigartige Faszination aus. Inzwischen werden die traditionellen Steinbearbeitungs-Methoden allerdings oftmals mit innovativer Maschinentechnik gekoppelt, manuelle Werkzeuge durch die sogenannte CNC-Technik computergesteuerter Maschinen ergänzt.
Auf der Suche nach Trockenmauersteinen oder Wegeplatten treffen Sie daher immer häufiger auf moderne und nachhaltige Bearbeitungen verschiedenster Natursteine. Selbstverständlich können Sie sich von den Experten auch beraten lassen: Steinmetze planen ebenso Großprojekte wie Sie Ihnen Empfehlungen für Ihre Gartengestaltung aussprechen können. So steht der Verlegung des Grundsteins für Ihre neue Terrassentreppe oder Gartenmauer nichts im Wege.