Sandstein reinigen: Tipps für die optimale Pflege des attraktiven Natursteins
Eine Terrasse, ein Weg oder eine Einfahrt lassen sich hervorragend mit Sandstein ausstatten. Allerdings ist der Bodenbelag dabei je nach Umgebung unterschiedlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Vor allem der Terrassenboden muss eine Menge leisten: Essensreste, Spritzer sowie Flecken sorgen häufig für unschöne Rückstände. Aber auch Rasenabschnitte, Laub oder andere Pflanzenteile hinterlassen ihre Spuren. Damit die Terrasse aber lange schön bleibt, muss der Sandstein gut gepflegt und regelmäßig gereinigt werden.
Robust und pflegeleicht: Eigenschaften und Besonderheiten von Sandstein
Optisch ist Sandstein ein kleines Naturtalent. Er sieht elegant aus, weist eine markante Struktur auf und zeichnet sich durch helle Farben aus. So kann mit Sandstein sowohl im Innen- als auch im Außenbereich ganz einfach eine mediterrane Atmosphäre geschaffen werden. Allerdings ist eine gewissenhafte Pflege nötig, damit der Stein auch lange schön bleibt. Vor allem im Bad oder auf der Terrasse neigt der Naturstein zur Verfärbung. Das ist allerdings kein Grund zur Sorge.
Sandstein ist leicht porös und kann Wasser, aber auch Schmutz, sehr einfach aufnehmen. Da der Stein zudem weich ist, lässt sich das Produkt gut verbauen. Verglichen mit anderen Natursteinen wie Kalkstein oder Granit ist er jedoch empfindlicher. Flecken sind daher schnell zu behandeln. Trocknet der Dreck nämlich an, ist die Fleckenbeseitigung aufwendiger.
Sandstein putzen: Methoden zur Reinigung von Terrasse, Fliesen oder Kamin
Blütenpollen und Pflanzenreste, verschüttete Getränke und Speisen: Es gibt zahlreiche Gründe, warum die Sandsteinplatten im Garten plötzlich Flecken aufweisen. Auch der Kamin aus Sandstein neigt zu schwarzen Flecken, wenn das Holz beim Entzünden verbrennt. Dies kann ebenso zu unschönen Resultaten führen.
Mit einer Bürste, warmem Wasser und ein wenig Kernseife kann man Flecken an Mauern, auf Terrassen sowie Wegen gut beikommen. Fette oder Flüssigkeiten sollten Sie zunächst mit einem Küchentuch abtupfen. Möchten Sie größere Flächen bearbeiten, können Sie auch einen Hochdruckreiniger oder Dampfreiniger verwenden. Achten Sie aber auf einen Mindestabstand von mindestens 50 Zentimeter zwischen Düse und Sandstein. So vermeiden Sie etwaige Schäden am Naturstein.
Tipp: Wenn Sie den Sandstein schonen möchten, tragen Sie nach dem Verlegen von Fliesen, Mauersteinen, Palisaden oder Sandsteinplatten eine Imprägnierung auf. So können Sie die Terrassenplatten, den Sandsteinboden oder die Pflastersteine noch einfacher reinigen.
Spezielle Reiniger zur Pflege von Sandstein: Flecken gezielt entfernen
Mit einem Besen den groben Schmutz beseitigen und mit einem Wischer dem Dreck beikommen. Das ist für die Grundpflege essenziell. Doch damit sich Sandstein optimal reinigen lässt, bedarf es meist spezieller Pflegeprodukte. Vermeiden Sie aber in jedem Fall säurehaltige Präparate. Diese greifen den Stein an und schaden ihm. Unschöne Verfärbungen wären hernach die Folge.
Besser ist es, Bürsten zu verwenden, die mit Laugenwasser den Stein säubern. Wenn Sie keine Bürsten haben, können Sie auch Baumwolltücher oder ähnliches verwenden. Vermeiden Sie jedoch Reinigungen mit Scheuermilch oder Stahlwolle. Was für den Haushalt gut und solide erscheint, zerkratzt den empfindlichen Sandstein. Diese Kratzer bleiben allerdings für die Ewigkeit und lassen sich nicht mehr beheben.
Sandstein reinigen mit Soda, Essig und Co. – Hausmittel im Überblick
Wenn Sie Naturstein reinigen wollen, kann das sehr einfach vonstattengehen. Verwenden Sie einfache Reinigungsmittel, die Sie auch Zuhause vorrätig haben. Mit diesen Produkten lassen sich Fliesen, aber auch ein Grabstein aus Sandstein sowie Terrassenplatten, leicht reinigen. So gelingt es, den Stein von Moos und Flecken zu befreien.
Geben Sie einfach etwas warmes Wasser und ein wenig Seifenprodukt auf den Fleck. Sie können die Reinigung nun per Hand vornehmen oder rotierende Bürsten verwenden. Achten Sie jedoch darauf, dass die Borsten weich und nicht zu hart sind. Spezielle Mittel wie Soda, Essig und andere säurehaltige Mittel sollten Sie jedoch nicht nutzen. Diese Hilfsmittel greifen den Stein an und hinterlassen unschöne Flecken, die sich nicht mehr beseitigen lassen. Weniger ist somit immer mehr!
Vorsorge ist besser als Nachsicht: Sandstein imprägnieren und versiegeln
Mit der richtigen Pflege bleiben Ihre Sandsteinprodukte lange schön und ansehnlich. Um den Stein schonend zu reinigen, empfiehlt es sich, nach dem Verlegen eine Imprägnierung aufzutragen. So können Sie den Sandstein versiegeln. Das bedeutet, dass der Stein weniger anfällig für Flecken und Schmutz ist. Folglich lassen sich der Stein selbst und die Fugen reinigen, ohne das große Mühe entsteht. Mit dem Imprägnieren ist der Naturstein demnach weniger anfällig vor Schmutz, dennoch lässt er sich nach wie vor gut reinigen. Streichen Sie die Imprägnierung am besten sorgfältig auf und erneuern Sie den Schutz regelmäßig. So bleibt der Sandstein wesentlich länger schön und makellos. Wenn Sie zusätzliche Pflegemittel verwenden möchten, nutzen Sie am besten Außenreiniger wie Lithofin. Dieser reinigt den Naturstein nicht nur, sondern hellt ihn ebenfalls etwas auf.
Extratipp: Weitere nützliche Informationen zum Thema Sandstein finden Sie auch in unseren Ratgebern:
- Sandstein kaufen
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