Rasenbordstein
Die verschiedenen Materialien
Der Rasenbordstein, auch Rasenkante genannt, kann aus unterschiedlichsten Materialien bestehen. Für welche Sie sich entscheiden, ist in erster Linie eine Frage Ihrer persönlichen Vorlieben. Das liegt daran, dass sich verschiedene Materialien durch ihre jeweilige Optik und Haltbarkeit auszeichnen.
- Rasenbord aus Beton: Beton ist die kostengünstigste Variante, wenn Sie Rasenbordsteine benötigen. Sie erhalten solche Exemplare in unterschiedlichen Größen und Farben wie den Rasenbordstein in Anthrazit.
- Rasenbordstein aus Naturstein: Natursteine sind besonders schön und überdauern die Zeit. Besonders beliebt sind die Rasenkantensteine aus Granit, da sie durch ihre vielen positiven Eigenschaften überzeugen. Dazu gehören eine lange Haltbarkeit sowie eine edle Optik. Natürlich eignen sich ebenfalls Basalt oder Sandstein für ein solches Vorhaben.
- Rasenkantensteine aus Metall: Metall zeigt sich als Rasenbordstein von seiner besten Seite. Der Vorteil ist, dass ein solches Rasenbord weitestgehend unsichtbar ist.
- Rasenbordsteine aus Plastik: Plastik ist mit Sicherheit die günstigste Lösung für den Rasenbordstein. Viele Modelle sind verhältnismäßig dezent, können jedoch nicht mit den Eigenschaften der Steine konkurrieren.
Mit diesen Kosten ist zu rechnen
Rasenkantensteine erhalten Sie in unterschiedlichen Materialien, Farben und Formaten. Wie hoch die Kosten ausfallen, hängt von all diesen Faktoren ab. Auch der Händler- oder Herstellerpreis trägt zu den finalen Ausgaben ab. Aus diesem Grund ist es notwendig, die Kosten individuell zu bestimmen. Die folgenden Preise sind Beispiele dafür, mit welchen Kosten Sie für die einzelnen Steine rechnen müssen:
- Randsteine Anthrazit 100x30x6: Solche Exemplare kosten Sie meist zwischen sechs und 20 Euro.
- Rasenbordstein Grau 100x25x5cm: Die Kosten betragen im Normalfall zwischen zwei und 10 Euro.
Trotzdem sind sie ausschließlich ein Anhaltspunkt. Insbesondere hochwertige Natursteine mit einer speziellen Bearbeitungsmethode können deutlich teurer ausfallen.
Rasenbordstein richtig setzen
Wenn Sie einen Rasenbordstein setzen, erzeugen Sie beispielsweise eine optische Grenze zwischen einem Beet und einer Grünfläche. Randsteine tragen also zu einer schönen und gepflegten Optik bei. Ebenso wichtig ist, dass sie die Pflege und die Gartenarbeit im Allgemeinen erleichtern.
Beim Setzen der Rasenkantensteine haben Sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Denn beim Randsteine setzen kommen entweder ein Sandbett oder Beton zum Einsatz. Welche der beiden Methoden besser geeignet ist, hängt vom jeweiligen Standort ab.
- Sandbett: Das Sandbett kommt meist dann zum Einsatz, wenn Sie ein Gartenbeet oder einen Gartenweg von der Rasenfläche abgrenzen möchten.
- Betonbett: Ist Ihnen daran gelegen, eine zusätzliche Stabilität für die Garagen- oder Hofeinfahrt zu schaffen, ist Beton die beste Wahl. Dasselbe gilt für abschüssige Rasenflächen, deren Abrutschen Sie entgegenwirken möchten.
- Ohne Fundament: Grundsätzlich lassen sich Rasenbordsteine auch ohne Unterbau setzen. Dieses Vorgehen kommt allerdings nur dann infrage, wenn der Boden in Ihrem Garten sehr dicht und fest ist.
Schritt 1: Vorüberlegungen und abstecken
Bevor Sie damit beginnen, den passenden Rasenbordstein auszusuchen, sind einige Vorüberlegungen notwendig. Diese betreffen in erster Linie den Verlauf der Randsteine. Sollen sie klare und gerade Abschlüsse bilden oder geschwungen verlaufen? Nachdem Sie den Verlauf abgesteckt haben, können Sie die tatsächliche Länge der Kante feststellen. Anhand dieser Maße wird anschließend der Materialbedarf bestimmt.
Schritt 2: Graben ausheben
Nachdem der Verlauf feststeht, können Sie damit beginnen, einen Graben auszuheben. Er muss ein wenig breiter als der Stein und in den meisten Fällen 20 bis 30 Zentimeter tief sein. Die genaue Tiefe des Grabens hängt jedoch von dem jeweiligen Rasenbordstein ab.
Schritt 3: Kies und Sand einfüllen
Beachten Sie bei der Tiefe des Aushubs, dass der Graben rund fünf Zentimeter mit Sand und Kies aufgefüllt wird. Das passiert im vierten Schritt. Zuerst wird der Kies eingefüllt und verdichtet, anschließend der Sand.
Schritt 4: Randbordstein setzen
Auf dem zuvor angelegten Fundament platzieren Sie anschließend den Rasenbordstein, so dass er um zwei bis drei Zentimeter aus der Erde herausragt. Für zusätzliche Stabilität klopfen Sie ihn mit einem Gummihammer fest und setzen den nächsten Stein dicht daneben. Mögliche Lücken können Sie anschließend mit Erde auffüllen.