Rasenbord
Rasenbord - die Vor- und Nachteile verschiedener Materialien
Übersichtlichkeit und Ordnung im Garten zu schaffen ist oftmals gar nicht so einfach. Mit einem Rasenbord gelingt es jedoch, Beete und Rasen optisch voneinander zu trennen. Der Vorteil: Dadurch entsteht eine harmonische Einheit mit einer stets sauberen Rasenkante. Wenn Sie ein Rasenbord setzen, kommt ihre Bepflanzung also besonders gut zur Geltung. Um dieses Vorhaben umzusetzen, können Sie sich für unterschiedliche Materialien entscheiden.
Englische Rasenkante:
Das klassische Rasenbord kommt ganz ohne Material aus und ist die älteste Form der Abgrenzung. Der Vorteil ist das natürliche Aussehen, das Ihren Garten edel und gepflegt erscheinen lässt.
Allerdings hat diese Methode einen gravierenden Nachteil: Sie ist sehr aufwendig und pflegeintensiv, da man die Rasenkanten immer wieder abstechen muss.
Rasenbord Metall:
Wenn Sie es gerne unauffällig mögen, bietet sich das Rasenbord aus Metall an. Es setzt klare Grenzen, ohne aufzufallen. Dank seiner Flexibilität können Sie Rundungen, saubere Kanten und Kurven gleichermaßen abstecken. Zusätzlich ist der Aufwand hinter dem Verlegen relativ gering - Sie benötigen lediglich einen Gummihammer.
Der Nachteil dieses Materials ist, dass Metall optisch nicht in einen natürlichen Grünbereich passt. Legen Sie Wert auf eine naturnahe Gartengestaltung, sollten Sie über eine Verkleidung nachdenken. Zwar ist Metall verhältnismäßig unauffällig - doch mit der Zeit entstehen Verfärbungen, die dem geübten Betrachter schnell ins Auge fallen.
Rasenbord Kunststoff:
Kunststoff und Gummi sind dem Rasenbord aus Metall sehr ähnlich. Der große Vorteil liegt in den niedrigen Anschaffungskosten. Da diese Einfassungen meist aus recycelten Materialien bestehen, berücksichtigen sie zudem die wichtigsten Umweltaspekte. Ebenfalls von Vorteil ist, dass Sie unterschiedliche Formen und Farben zur Auswahl haben. Dadurch sind Sie in Ihrer Gartengestaltung weitestgehend flexibel. Selbst ein Rasenbord Anthrazit lässt sich mit Kunststoff-Exemplaren realisieren.
Von Nachteil ist ein solches Rasenbord immer dann, wenn Sie nicht auf die Qualität achten. Minderwertiges Material kann der Umwelt schaden und bricht zudem leichter. Doch selbst hochwertige Exemplare können den Witterungsverhältnissen nicht auf ewig standhalten.
Rasenbord Beton oder Stein:
Stein und Beton sorgen für optische Highlights in Ihrem Garten. Insbesondere Naturstein ist bestens dafür geeignet, einen ästhetischen und stabilen Übergang zwischen den einzelnen Flächen zu schaffen. Dabei haben Sie unterschiedliche Steine zur Auswahl - je nach Geschmack und Stil. Da Steine sehr hochwertig sind, können Sie Ihre Beete und Wege ausgesprochen gut in Szene setzen.
Der Nachteil ist, dass für eine solche Rasenkante eine gewisse Vorarbeit notwendig ist. Zudem sind die Steine deutlich teurer als Kunststoff oder Metall.
Was kostet Rasenbord?
Bevor Sie Ihre Rasenkantensteine setzen, sollten Sie sich für die Art der Steine entscheiden. Das hat maßgeblichen Einfluss auf die finalen Kosten. Ermitteln Sie deshalb unbedingt den genauen Bedarf. Schließlich möchten Sie weder zu wenige noch zu viele Steine für das Rasenbord übrig haben.
- Ein Rasenbord Beton kostet Sie im Durchschnitt 2,00 bis 20,00 Euro.
- Das Rasenbord Metall kostet durchschnittlich zwischen 5 und 20 Euro pro Meter.
- Rasenkantensteine aus Granit fallen in der Regel teurer aus, da das Hartgestein preisintensiver ist. Möchten Sie das Rasenbord nicht regelmäßig erneuern, kann Naturstein dennoch eine ausgezeichnete Wahl sein.
Dazu kommen die Kosten für die Wandverkleidung außen. Möchten Sie beispielsweise das Rasenbord aus Kunststoff optisch aufwerten, sollten Sie diesen Faktor ebenfalls einkalkulieren.
Tipps für ein pflegeleichtes Rasenbord
Das pflegeleichte Rasenbord erreichen Sie am besten dadurch, dass Sie Rasenbordsteine nutzen. Natürlich spricht nichts gegen eine Englische Kante, allerdings geht eine solche Beeteinfassung mit einem spürbaren Aufwand einher.
Für die Umrandung Ihrer Beete können Sie beispielsweise spezielle Randsteine oder Pflastersteine verwenden. Beide hindern den Rasen daran, sich auszubreiten.
Ein besonders pflegeleichtes Rasenboard kann gleichermaßen aus Beton, Kunststoff, Metall oder Naturstein bestehen. Der Unterschied dieser Materialien liegt vor allem in ihrer Langlebigkeit und ihrer Optik. Möchten Sie beispielsweise ein natürlich wirkendes Rasenbord, das sich nahtlos in den Grünbereich einfügt, sollten sie sich für Natursteine wie Granit entscheiden.
Wichtig: Damit die Beeteinfassung nicht nur schön aussieht, sondern wirklich pflegeleicht bleibt, ist das richtige Versetzen entscheidend. Achten Sie dabei mindestens auf einen zweireihigen Versatz. Auf diese Weise hat das Gras keine Chance, die Fugen vollständig zu durchdringen. Das gilt für Backsteine, Klinker und Granit-Kleinpflaster gleichermaßen.