Palisaden setzen – so geht es richtig!
Palisaden sind ideal, um Ihren Garten optisch zu verschönern. Gleichwohl eignen sie sich hervorragend, um Abgrenzungen zu Einfahrten, Treppen, Carports oder Rasenhängen zu schaffen. Dabei haben Sie mittlerweile eine große Auswahl. Wer also den Garten oder Bereiche am Haus zusätzlich gestalten möchte, kann passende Produkte wählen. Diese fügen sich dem Ambiente gekonnt an und sorgen für einen gelungenen Blickfang.
So setzen Sie Palisaden richtig!
Damit die Palisaden ordnungsgemäß sitzen, nicht verrutschen oder umfallen, sollten Sie vor dem Anlegen einige Hinweise beachten. Nachfolgend haben wir das Setzen einer Palisade am Haus beschrieben:
- Zunächst ist der Boden im Wunschbereich auszuheben. Dafür sind ungefähr zehn Zentimeter für die Betonschicht einzuplanen. Weitere zehn Zentimeter sind für den Frostschutz gedacht. Damit eine gleichmäßige Aushebung erfolgen kann, ist eine Maurerschnur zu verwenden. Ist die Fläche geglättet, ist im Sockelbereich des Hauses eine Noppenbahn auszulegen. Diese ist zum Schutz des Sockels gedacht.
- Nun kommt der Frostschutz zum Einsatz. Dieser ist gleichmäßig auf eine Höhe von zehn Zentimeter in die Grube einzufüllen. Bevor Sie nun die Palisaden setzen, ist Beton gleichmäßig in die Grube zu geben. Allerdings darf der Beton nicht den Zwischenraum in Richtung Haus ausfüllen. Hier muss Regenwasser problemlos versinken können. Daher ist die Höhe des Betons regelmäßig zu kontrollieren. Jetzt lassen sich die Palisaden setzen.
- Wichtig: Die Palisaden sind leicht konisch geformt. Das dickere Palisadenende kommt dabei stets in das Erdreich.
- Nachfolgend kann auch eine Ausrichtung der Palisaden mit Hilfe von Wasserwaage und Gummihammer erfolgen. Sitzt die erste Palisade perfekt, lassen sich auch die anderen Stücke vorteilhaft anlegen. So lässt sich ein einheitliches, ebenmäßiges Gesamtbild erzielen.
Konnten Sie vollständig alle Palisaden setzen, erfolgt eine letzte Betonauffüllung im vorderen Bereich. Dabei ist die Masse so weit einzuplanen, dass alle Steine gut gestützt sind. Ist der Beton ausgehärtet, ist der Zwischenraum zum Haus mit Zierkies oder einem anderen Wunschmaterial aufzufüllen. Wichtig ist hierbei, die Fassade nicht zu beschädigen.
Palisaden setzen ohne Beton?
Palisaden aus Stein sind stets mit Flüssigbeton zu fixieren. So entsteht ein gleichmäßiges und harmonisches Bild. Folglich sind Palisaden in Anthrazit aus Beton, Granit, Sandstein oder Basalt am besten immer in Kombination mit Beton einzusetzen. Diese Variante gilt zudem als preisgünstig und kommt daher gern im Bereich von Haus, Terrasse oder Blumenbeeten zum Einsatz. Solche Basalt Palisade oder Sandstein Palisaden bekommen Sie natürlich bei uns.
Bei Palisaden aus Holz ist kein Beton nötig. Hier reicht es aus, die Holzpflöcke ausreichend tief ins Erdreich zu setzen. Anschließend werden die Holzpalisaden mit reichlich Erde aufgefüllt. Diese Maßgabe unterstreicht schließlich das natürliche Ambiente in jedem Garten.
Einziger Nachteil: Holz ist nicht witterungsbeständig und verrottet im Gegensatz zu Palisaden aus Stein. Wer die Arbeit aber nicht scheut und Holz bevorzugt, kann gern auf diese Variante zurückgreifen.
So können Sie einen Hang mit Palisaden befestigen
Mit passenden Palisaden lassen sich nebenbei auch Hänge befestigen. Soll nun ein Gartenbereich, die Terrasse oder eine Einfahrt mit Gefälle mit Palisaden versehen werden, ist eine entsprechende Grube auszuheben. Bei niedrigen Hängen können Sie hohe Palisaden setzen mit einer Länge von 60 Zentimeter. Die Betonpalisaden sind dabei ungefähr zu einem Drittel in die Grube einzulassen. Somit lässt sich ein Höhenunterschied von ca. 40 Zentimeter ausgleichen.
Nach dem Ausheben der Grube sollten Sie für die Hangbefestigung jedoch zunächst an eine Drainage denken. Somit kann Wasser weiterhin ungehindert ablaufen. Haben Sie alle Vorarbeiten geleistet und ein gutes Betonbett angelegt, können Sie die Palisaden setzen.
Während dieser Arbeit ist neben der Höhe auch an die Flucht zu denken. Wichtig ist stets, die Stabilität der einzelnen Steinpalisaden zu kontrollieren. Ist die erste Betonmasse ausgehärtet, ist auch der Rest der Grube aufzufüllen. Hierfür eignet sich am besten ein wasserdurchlässiges Material wie Kies.