Kies und seine Verwendungsmöglichkeiten
Was kostet Kies?
Kies, finden Sie in nahezu jedem Baumarkt oder direkt im Stein-Handel. Natürlich hängen die Kies Preise nicht nur davon ab, wo Sie ihn kaufen, sondern ebenso von seiner Qualität. Meistens wird zwischen Ziersplitt und Zierkies unterschieden. Insbesondere im Fachhandel erhalten Sie den Kies in zahlreichen verschiedenen Körnungen und Farbvarianten. Außerdem variieren die Preise je nach Gestein, aus dem die Kies Steine bestehen sollen. Deshalb ist es bereits vorab wichtig zu wissen, wofür Sie ihn einsetzen möchten. Daraus ergibt sich auch, wie fein- oder grobkörnig die kleinen Steine sein dürfen. Mit folgenden Preisen sollten Sie rechnen, wenn Sie Kies kaufen möchten:
- Betonkies: Pro Tonne ungefähr 27 Euro
- Donaukies: Pro Tonne rund 95 Euro
- Drainagekies: Pro Kubikmeter ungefähr 35 Euro
- Estrichkies: Pro Kubikmeter rund 30 Euro
- Tarifa Zierkies: Pro Kubikmeter ungefähr 160 Euro
Besondere Kies-Sorten, beispielsweise aus Marmor oder Granit, kosten deutlich mehr. Auch bei ihnen entscheidet der Einsatzzweck darüber, wie fein oder grob sie ausfallen sollen.
Verschiedene Kiessorten und ihre Eigenschaften
Kies finden Sie im Fachhandel in den unterschiedlichsten Sorten. Jede Art zeichnet sie sich durch ihre ganz eigenen Eigenschaften und Vorzüge aus. Dazu gehören nicht zuletzt die enthaltenen Mineralien, die für die Farbgebung entscheidend sind. Möchten Sie die Kiessteine im Gartenbau einsetzen, bietet sich meist eine Korngröße zwischen 2 und 32 Millimetern an.
- Alpendolomit: Der Dolomitstein aus den Alpen ist härter als Kalk und besticht durch seine schönen Farben. Da der Schichtaufbau mit zahlreichen Zerklüftungen durchzogen ist, bietet er sich insbesondere als Highlight im Garten an.
- Basalt: Er ist verschleiß- und druckfest und hält sämtlichen Witterungsbedingungen stand. Als vulkanisches Naturgestein bietet er eine sehr glatte Oberfläche. Für Wege eignet er sich deshalb weniger gut. Besonders schön sind seine schwarzen oder bunten Farben, die bei polierten Körnern hervorragend zur Geltung kommen.
- Granit: Granit gehört zu den härtesten Natursteinen. Es verfügt über eine hohe Widerstandskraft und ist wetterfest. Je nach Mineralienzusammensetzung erhalten Sie die Steine beispielsweise in Lachsrot oder Silberweiß. Diese Farben kommen an ausgefallenen Orten besonders gut zur Geltung, zum Beispiel in Kombination mit Palisaden.
- Lavakiesel: Das natürliche Lavagestein besteht aus einem Mulchmaterial, das nicht verrottet. Der Kies ist ein guter Wasserspeicher und kann deshalb in der Nähe von Pflanzen platziert werden. So sind sie selbst an heißen Tagen von Feuchtigkeit umgeben.
Verwendungsmöglichkeiten von Kies
Ob Garten oder Terrasse: Kies lässt sich für zahlreiche Verwendungszwecke einsetzen. Das klassische Beispiel ist die Gestaltung von Naturgärten. Auch fernöstliche Meditationsgärten oder moderne und urbane Designgärten kommen längst nicht mehr ohne Kies aus.
Zusätzlich dient Kies als Lückenfüller für Ihre Trockenmauersteine, falls Sie eine Gartenmauer aus Natursteinen errichten möchten. Alternativ können Sie sehr kleine Kieselsteine auch unter Ihren Polygonalplatten oder unter den Terrassenplatten verwenden. Dort dienen sie als sicherer und stabiler Unterbau.
Natürlich lassen sich mit besonders schönen Exemplaren ebenfalls Gabionen füllen oder Pflastersteine umrunden. Auch in Einfahrten, auf Stellflächen oder als Baumumrandung kommt Kies als Stilmittel immer wieder zum Einsatz. Sie sehen also: Sobald es um Kies geht, sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt!
Tipp: So reinigt man Kies
Kieselsteine gründlich zu reinigen ist gar nicht so schwierig. Die regelmäßige Reinigung sorgt dafür, dass sie lange schön aussehen und Schmutz und Algen keine Chance haben.
Worauf Sie beim Reinigen jedoch verzichten sollten, ist es, den Kies in der Badewanne oder dem Waschbecken zu waschen. Erde, Sand oder andere Verschmutzungen könnten Ihren Abfluss - oder schlimmer, die Rohre - verstopfen. Besser ist es, den Kies mit einem Besen oder einer Bürste vom Schmutz zu befreien. Anschließend reicht es aus, ihn mit einem Wasserschlauch abzuspritzen. Besonders hartnäckige Verschmutzungen lassen sich mit einer Bürste beseitigen. Auf Chemie können Sie dabei verzichten: Das schont Ihre Steine und die Umwelt gleichermaßen.