Granitstelen setzen
Granitstelen sind nicht nur schön anzusehen, sondern eine wahre Bereicherung für jeden Garten. Dabei können die einzelnen Stücke ideal als Palisaden, aber auch als Sichtschutz dienen. Den unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten mit Granitstelen sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Nebenbei ist das Setzen von Granitstelen kein Hexenzauber. Mit ein paar wenigen Handgriffen lassen sich die Stelen nämlich ganz einfach an Ort und Stelle platzieren. Worauf bei der Verwendung zu achten ist, erfahren Sie nachfolgend.
Granitstelen als Sichtschutz
Wenn Sie Stelen im Garten setzen möchten, sollten Sie die gewünschte Stelle genau durchdenken. Das Gewicht der einzelnen Granitstelen kann mitunter zwischen 50 bis 100 Kilo liegen. Somit ist auf einen tragfähigen Untergrund zu achten, der für die Stelen geeignet ist. Ist der Grund nicht ausreichend tragfähig, so ist vor dem Einsetzen der Stelen ein Bett aus Magerbeton einzuplanen. Nur so ist auch auf Dauer ein gleichbleibend schöner Sichtschutz gegeben.
Die einzelnen Schiefer Stelen sind zumeist schlank und elegant gehalten. Mit passenden Verblendern und Riemchen lässt sich zudem ein auffallender Sichtschutz erstellen. Demnach ist es durchaus möglich mit den Steinstelen eine Gartentrennung vorzunehmen. Wer mag, kann zwischen den Stücken sogar Pflanzen wachsen lassen und somit Abwechslung ins Spiel bringen. Dazu können einzelne Steine oder auch Gruppen von Granitstelen zum Einsatz kommen. So entsteht ganz unversehens ein individueller Sichtschutz, der Neugierigen den Blick verwehrt.
Hinweis: Um dem Erdbereich mehr Stütze zukommen zu lassen, kann eine Teichfolie oder anderes Material sinnvoll sein. Wichtig ist hier auch an eine Drainage zum Abfließen von Regenwasser einzuplanen.
Granitstelen setzen – so geht´s!
Zunächst sind der Transport und anschließend der Aufbau zu bedenken. Granitstelen sehen fabelhaft aus, wollen allerdings auch erstmal am Ort des Geschehens aufgestellt sein. Anschließend ist an die passenden Materialien für das Ansetzen der Steinstelen zu denken. Dazu zählen mitunter
- Kies und Beton
- Betonmischer
- Maurerschnur
- Wasserwaage
- Spaten und Fixierhölzer
Liegen alle Arbeitsmaterialien parat, kann es an die eigentliche Arbeit gehen. Dazu ist zunächst die bestimmte Fläche mit der Maurerschnur einzugrenzen. Nun ist es möglich, den Boden auszuheben und zu begradigen. Damit die Steinstelen ordnungsgemäß stehen können, ist ein Drittel je Granitstele in die Erde zu befördern. Um dem Sichtschutz eine gewisse Stabilität zu bieten, kommt Kies zum Einsatz. Die Grube ist ungefähr mit 10 bis 20 Zentimetern Kies zu verdichten. Anschließend kommt ein wenig Beton hinzu.
In Waage ausgerichtet, ist die Granitstele nunmehr mit Fixierhölzern zu versehen. Stimmt die Ausrichtung, ist der restliche Beton in die Grube zu füllen. Dabei ist die Masse ungefähr bis zu einer Handbreit unter der gewünschten Oberfläche aufzustocken. Der Rest kann wahlweise mit einer dekorativen Kiesschicht oder Muttererde aufgefüllt werden. Nach der Arbeit empfiehlt es sich, die Granitstelen mit Imprägnierung zu versehen.
Tipp: Am besten ist der frische Beton immer wieder mit Fixierstäben zu durchstochern. So kann sich das Material besser setzen und Hohlräume werden vermieden. Das Aushärten kann je nach Witterung und Beton-Art mehrere Tage in Anspruch nehmen.