Garten mit Brunnen
Garten mit Brunnen: Zierelemente und Wasserquelle
Ein Brunnen für den Garten ist mehr als ein romantischer Ort zum Verweilen. In früheren Zeiten sicherte er das Überleben von Menschen wie Tieren gleichermaßen. Heute ist er vielmehr eine kostengünstige Wasserquelle sowie ein dekoratives Element. Ob Sie sich dabei für einen Zierbrunnen oder für einen Brunnen für die Wasserversorgung entscheiden, hängt von Ihren Vorlieben ab. Beide sind für den Garten mit Brunnen bei Hobby-Gärtnern gleichermaßen beliebt.
Damit der Garten mit Brunnen zu einem besonderen Highlight wird, dürfen die wichtigsten Elemente nicht fehlen: Die Natursteine. Natürlich gibt es einige Exemplare, die ganz ohne Steine auskommen. Dennoch tragen sie zum Charme des Bauwerks bei. Besonders für einen Brunnen im Vorgarten empfiehlt es sich, ein wenig Zeit mit der Planung zu verbringen. Denn sobald er öffentlich einsehbar ist, bestimmt er maßgeblich, wie Passanten, Besucher und Bewohner das Grundstück wahrnehmen.
Steine für den Garten mit Brunnen
Schiefer, Granit oder Sandstein? Es gibt eine große Vielfalt an Steinen, die sich für Ihren Garten mit Brunnen hervorragend eignen. Wichtig ist jedoch, dass die Natursteine wasserbeständig sind, was aber meist der Fall ist. Grundsätzlich bietet es sich an, etwa Trockenmauersteine als Kontrast zum saftigen Grün der Frühlingswiese zu wählen. Dadurch fällt der Brunnen noch mehr auf und kann Anwohner und Besucher gleichermaßen erfreuen. Doch auch helle Steine eignen sich hervorragend: Sie wirken auf den ersten Blick reizvoller und passen sich in ihre Umgebung ein.
So baut man einen Steinbrunnen
Einen Garten mit Brunnen zu erschaffen, bedarf ein wenig Planung. Das Umsetzen hingegen ist vergleichsweise einfach - vor allem, wenn Sie sich für einen Steinbrunnen entscheiden. Ein solcher Brunnen im Garten ist modern und pflegeleicht, was ihn für Gartenbesitzer besonders attraktiv macht.
Damit Ihren Garten ein Brunnen ziert, benötigen Sie folgende Materialien:
- Sand und Kies
- Natursteine, Pflastersteine oder Palisaden
- Quellstein, Wasserbecken und Gitter
- Schläuche und eine Pumpe
Je nachdem, für welche Art von Brunnen Sie sich entscheiden, kann außerdem Fugenmörtel notwendig sein.
- Schritt 1: Zunächst bereiten Sie den Boden unter dem Becken vor. Er muss einige Zentimeter tiefer sein als das Wasserbecken. Anschließend verdichten Sie die Fläche und füllen sie mit Sand und Kies auf. Danach komprimieren Sie die Stelle erneut.
- Schritt 2: Ist der Boden verdichtet, setzen Sie das Becken in die vorbereitete Fläche. Mit einer Wasserwaage und einem Brett schaffen sie es, das Wasserbecken waagerecht auszurichten. Andernfalls könnten die Steine verrutschen. Im Idealfall füllen sie das Becken mit ein wenig Wasser und lassen es für einige Tage sacken. Währenddessen können Sie die Umgebung bereits mit Erdreich oder Steinen auffüllen.
- Schritt 3: Bauen Sie die Pumpe ein und sichern Sie sie mit größeren Steinen gegen das Verrutschen. Danach sollten Sie testen, ob die Pumpe funktioniert.
- Schritt 4: Legen Sie das Gitter auf. Bei besonders schweren Steinen empfiehlt sich eines aus Metall, andernfalls können Sie ein stabiles Kunststoffgitter verwenden.
- Schritt 5: Verbinden Sie den Quellstein mit dem Schlauch. Sobald er sprudelt, können Sie sich daran machen, die Steinlandschaft anzuordnen.
Tipp: Soll sich der Brunnen nah an einer Wand befinden und deren Aussehen sagt Ihnen nicht zu? Mit Verblendern und Riemchen lässt sich diese leicht an den Stil des Brunnens anpassen.
Garten mit Brunnen: Grundwasser-Brunnen müssen angemeldet sein
Während ein Zierbrunnen nicht aus dem Grundwasser gespeist wird, sieht es bei Grundwasser-Brunnen anders aus. Solche Gartenelemente unterliegen einer Genehmigungspflicht der Kommunen. Zusätzlich richten sich diese Vorschriften nach den bundesweit ähnlichen Standards.
Diese Regelungen besagen: Sollten Sie den Brunnen ausschließlich zum Bewässern Ihres Gartens verwenden, reicht fast immer die obligatorische Anmeldung. Möchten Sie hingegen Trink- oder Brauchwasser gewinnen, sind mehrere Genehmigungsschritte notwendig. Dabei sind folgende Punkte bedeutsam:
- Woher kommt das Wasser im Garten für den Brunnen?
- Zu welchem Brunnentyp gehört Ihr Brunnen?
- Sind Abgaben an Dritte erforderlich?
- Wie oft finden die Wartungsintervalle statt?
- Wofür möchten Sie das Wasser verwenden?
- Welche Art von Abwasserableitung liegt vor?
Wichtig ist: Die Meldepflicht für den Garten mit Brunnen gilt auch dann, wenn Sie einen existierenden Altbrunnen erneut in Betrieb nehmen.