Bruchsteinplatten
Was sind Bruchsteinplatten und welche Vorteile haben sie?
Natursteine wirken naturnah und verströmen ihr einmaliges Flair. Einen ganz besonderen Effekt erzielen Sie jedoch mit Polygonalplatten, die Sie anstelle von Formatplatten verwenden können. Sie wirken dynamisch und scheinen den Naturstein in Bewegung zu versetzen. Eine Eigenschaft, die zu einer besonderen Optik im Terrassenbereich beiträgt. Bruchsteine bieten Ihnen allerdings nicht nur optische Vorteile:
- Sie sind ausgesprochen haltbar, robust und strapazierfähig.
- Durch die Oberflächenstruktur sind sie im Außenbereich einsetzbar und weitestgehend rutschfest.
- Steinplatten aus Bruchstein sind frostfest, sodass Sie im Winter selbst bei extremen Temperaturen selten bersten.
- Profilierte Oberflächen bieten Ihnen grundsätzlich einen guten Halt.
Wichtig: Bevor Sie im Winter Streusalz ausstreuen, sollten Sie prüfen, ob Ihre Steinplatten unempfindlich dagegen sind. Manche Steinarten reagieren auf das Tausalzwasser und nehmen Schaden, da es im schlimmsten Fall die Oberflächenstruktur angreift.
Gestaltungsmöglichkeiten mit Bruchsteinplatten
Wenn Sie Bruchsteinplatten als Terrassenplatten verwenden, haben Sie unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten für Ihren Außenbereich. Der klare Vorteil ist dabei die individuelle und asymmetrische Form der Steine, die für ein klassisches mediterranes Flair sorgt. Vor allem Eingangsbereiche wirken durch diese Akzente ausgesprochen einladend. Wie auch bei anderen Natursteinplatten gilt es jedoch, die Platten eines genaueren Blickes zu unterziehen. Damit sie rutschfest und frostbeständig sind, müssen sie bestimmte Eigenschaften erfüllen.
Anders als mit anderen Steinfliesen können Sie mit Platten aus Bruchstein gezielte Akzente setzen. Diese wirken authentisch und weich und erinnern so an mediterrane Landschaften. Diesen besonderen Effekt können sie sich sowohl im Terrassenbereich als auch in der Umgebung eines Pools zunutze machen. Übrigens: Da die Steinplatten im Sommer nicht übermäßig stark erhitzen, sind sie ausgesprochen angenehm für Barfußgänger.
Wie verlegt man Bruchsteinplatten?
Bruchsteinplatten haben ihren ganz eigenen Charme, sobald sie Ihre Terrasse zieren. Das macht Bruchstein für die Terrasse zu einer hervorragenden Wahl. Damit das Bruchsteinplatten verlegen wie gewünscht funktioniert, sollten Sie die wichtigsten Punkte berücksichtigen.
- Bereiten Sie den Untergrund vor. Welche Arbeiten dazu notwendig sind, hängt davon ab, wo und wofür Sie die Naturstein Bruchplatten verlegen möchten. Für das Verlegen auf Terrassen ist in den meisten Fällen ein Mörtelbett notwendig. Allerdings können Sie größere Platten auch in einem abgezogenen Splittbett verlegen. Achten sie jedoch auf ein Gefälle von zwei bis drei Prozent, damit Regenwasser wie gewünscht abläuft.
- Sortieren und säubern Sie die Platten. Am einfachsten ist das Verlegen, wenn Sie die Platten bereits im Vorfeld probeweise auslegen. Wenn Sie die Platten durchnummerieren, finden Sie die richtigen Polygonalplatten anschließend problemlos wieder. Auch ein Foto des Musters hilft Ihnen dabei, sich im Weiteren zurechtzufinden.
- Setzen Sie die Randsteine ein. Damit Ihre Bruchsteinplatten anschließend den notwendigen Halt haben, sollten Sie keinesfalls auf Randsteine verzichten. Klopfen Sie diese vorsichtig mit einem Gummihammer in das Fundament, damit Sie am Ende von geraden Kanten profitieren.
- Verlegen Sie die Platten. Dabei gehen Sie am besten von den abschließenden Rändern aus vor. Dazu tragen Sie Mörtel auf den verdichteten Untergrund auf und ziehen ihn anschließend glatt. Wichtig: Der Mörtel muss die ganze Zeit über feucht sein. Tragen Sie ihn deshalb lediglich für drei bis vier Platten auf einmal auf.
So verfugt und reinigt man Bruchsteinplatten richtig
Sobald Sie mit dem Bruchsteinplatten verlegen fertig sind, geht es im nächsten Schritt darum, die Polygonalplatten zu verfugen. Dafür nutzen Sie am besten Trasszement mit Fugenmörtel. Ihn können Sie direkt großzügig in die Fugen eingießen, solange er noch flüssig ist. Allerdings sollten Sie darauf achten, die Bruchsteinplatten währenddessen möglichst wenig zu verschmutzen. Sollte dennoch ein wenig des Fugenmaterials auf Ihre Bruchplatten tropfen, entfernen Sie es am besten sofort mit einem feuchten Tuch. Andernfalls gestaltet sich die Reinigung als überaus schwierig. Eine abschließende Imprägnierung schützt Ihre Bruchsteinplatten langfristig und minimiert den Pflegeaufwand.