Trittsteine
Rund sechs Kilometer laufen erwachsene Personen im Tagesdurchschnitt, und nicht wenig davon auf öffentlichen Gehwegen mit Pflastersteinen oder anderen Trittsteinen. Entsprechend widerstandsfähig müssen die Steinplatten sein, ständiges Gewicht ebenso aushalten wie unterschiedlichste Witterungsbedingungen und Streusalz im Winter. Zudem sollte die Oberfläche eben sein: Um nach Regengüssen Pfützenbildungen zu vermeiden, aber gleichzeitig genug Struktur bieten, um ein Ausrutschen von Passanten zu verhindern.
Welche Trittsteine gibt es überhaupt?
Trittsteine sind nicht nur im öffentlichen Raum beliebt, sondern auch von Privatpersonen geschätzt. Auch Sie können sich für Ihren Garten Trittsteine kaufen und damit Praktisches und Ästhetisches miteinander verbinden. Sie finden eine große Auswahl an verschiedenen Materialien und Formen für Trittsteine. In den meisten Fällen wird auf Trittsteine aus Naturstein zurückgegriffen – hier finden Sie unter anderem:
- Granit: Mit ihrer charakteristischen Salz-Pfeffer-Körnung sind zumeist in Grau gehaltene Trittsteine aus Granit nicht nur optische Hingucker. Sie sind frostresistent, UV-beständig und allgemein besonders robust. Sie erhalten diese Natursteine rund oder eckig und können mit Ihnen sowohl ein rustikales wie auch modernes Ambiente schaffen.
- Travertin: Soll das Urlaubsgefühl nach Hause kommen, entscheiden Sie sich für Travertin als Material für Ihren Garten als Trittstein. Etwas weniger hart als Granit, erhalten Sie Varianten mit getrommelten und gesägten Kantenverarbeitungen. Diese können Sie auch optimal als Verblender einsetzen.
- Sandstein: Auch Sandstein erinnert aufgrund seiner rötlichen Farbgebung an den Süden Europas. Häufig als Pflastersteine in verkehrsberuhigten Straßen verwendet, erzeugen Sie mit der Verlegung im Römischen Verband eine besonders außergewöhnliche Wirkung.
- Schiefer: Schiefer ist ein weiterer beliebter Naturstein für Trittsteine – vor allem Barfußgänger erfreuen sich an der angenehmen Steintextur. Mit Trittsteinen aus Schiefer erzeugen Sie eine eher moderne und kühlere Atmosphäre.
Deswegen sind Trittsteine aus Naturstein die richtige Wahl
Dies sind nur einige Natursteine, mit denen Sie Ihren Garten schön gestalten können. Dank der vielen verschiedenen Formen für Trittsteine steht Ihrer Kreativität nichts entgegen. Sie können runde Trittsteine auf Rasenflächen verlegen oder ovale Pflastersteine auf Kiesflächen: So behalten Sie selbst bei Regen trockene Füße. Alternativ können Sie mit den beliebten Natursteinen auch eine Steinmauer bauen, Blockstufen anlegen oder die Steine als Riemchen einsetzen.
Doch nicht nur aufgrund der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten sind Natursteine als Trittsteine die perfekte Wahl für Ihren Garten. Sämtliche Materialien punkten mit einer hohen Robustheit: Sie behalten auch bei Hitze ihre ursprüngliche Farbgebung und brechen selbst nicht unter schweren Eisschichten.
Wie setzen Sie Trittsteine richtig?
An Natur-Trittsteinen können Sie jahrelang Freude haben – allerdings nur, wenn Sie die widerstandsfähigen Baumaterialien auch korrekt verlegen. Doch mit den folgenden Hinweisen ist das kein Problem!
- Obwohl Sie Trittsteine einfach auf den betreffenden Untergrund platzieren können, empfiehlt sich das Anlegen eines Splittbettes. Damit verhindern Sie, dass die Natursteine verrutschen oder sich Nässe unter ihnen sammelt. Versenken Sie hingegen Ihre Trittsteine im Boden, reduzieren Sie die Stolpergefahr und können ohne Umstände weiterhin problemlos Ihren Rasen mähen.
- Skizzieren Sie die gewünschte Wegstrecke vorab in einem Zeichenblock. So können Sie die Wegführung so lange anpassen, bis Sie auch wirklich zu einhundert Prozent zufrieden sind. Auch die Kalkulation des Materialbedarfs wie Fugenmörtel oder einzelne Blockstufen ist so leichter. Berechnen Sie rund drei Trittsteine pro Meter – den genauen Abstand erhalten Sie, wenn Sie Ihre Schrittlänge messen.
- Gehen Sie jetzt von der Theorie zur Praxis über: Markieren Sie im Garten die gewünschten Stellen, an denen Sie die Steine verlegen möchten. Für ein Versenken im Rasen müssen Sie Grasnaben ausstechen. Diese sollten zum Auffüllen mit Bausand rund fünf Zentimeter tiefer sein als der Stein. So lassen sich die Steine gerade ausrichten.
- Planen Sie den Bau einer Treppe oder das Anlegen von Bordsteinen neben Ihrer Garagenauffahrt? Dann sollten Sie die einzelnen Natursteine mit Fugenmörtel miteinander verbinden. Nur so ist die benötigte Sicherheit der neuen Gartengestaltung garantiert.
Wie teuer sind Trittsteine?
Ob als Bordsteine, Blockstufen oder reguläre Trittsteine: Der Preis hängt sowohl von der Größe als auch dem Material des Natursteins ab. Sie erhalten beispielsweise einen Schiefer-Trittstein mit einem Durchmesser von rund 40 Zentimetern und zwei Zentimetern Höhe für sechzehn Euro. Ein Trittstein aus Quarzit der identischen Maße wird für rund zehn Euro angeboten.