Terrassenplatten verlegen
Welcher Untergrund ist für Terrassenplatten geeignet?
Egal ob Sie Terrassenplatten oder Trockenmauersteine in Ihrem Garten platzieren möchten: Sie benötigen stets einen tragfähigen Untergrund für die Terrassenplatten.
Eine Möglichkeit ist das Verlegen von Terrassenplatten auf Beton. Als Untergrund ist Beton hervorragend geeignet. Zwar ist ein elastischer Untergrund besser, doch stellen Sie beim Terrassenplatten verlegen auf Beton sicher, dass die Erde besonders tragfähig ist. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie ein flacheres Kiesbett benötigen, als wenn Sie die Platten auf Splitt verlegen. Wichtig ist außerdem, dass die Betonplatte intakt ist - es dürfen also weder Haarrisse noch Spalten vorhanden sein. Andernfalls müssen Sie diese Mängel zunächst beseitigen, bevor Sie die Platten für Ihre Terrasse verlegen können. Der Grund dafür ist, dass Feuchtigkeit eindringen und im Winter ernsthaften Schaden an Ihren neuen Steinplatten verursachen könnte.
Eine Alternative ist das Terrassenplatten verlegen auf Splitt. Befindet sich unter dem Kies keine Betonschicht, sollten Sie ein ausreichend hohes Splittbett anlegen. Das Terrassenplatten verlegen auf Splitt bietet Ihnen den Vorteil, dass die Schicht gleichermaßen flexibel wie auch tragfähig ist. Gleichzeitig sind die verschiedenen Verlegemethoden auf diesem Untergrund einfach zu handhaben. Das macht Splitt und Kies zu der optimalen Verlege-Umgebung für Hobby-Handwerker. Achten Sie jedoch darauf, dass auch das Splittbett verdichtet werden muss, damit keine Platte absinkt. Ebenfalls sinnvoll: Das Kiesbett sollte mit Trockenmauersteinen umrandet sein. Durch diese Umrandung verhindern Sie, dass der Splitt nach und nach wegrutscht. Das Ergebnis wären größere Lücken, die sich in Zukunft unter Ihrer Terrasse ausbreiten.
Übrigens: Terrassenplatten verlegen funktioniert auch direkt auf Erde. Allerdings ist es notwendig, dass Sie das Erdreich entsprechend verdichten. Andernfalls könnten die Platten nachträglich absacken, weshalb lockere Erde ungeeignet ist. Der Nachteil daran ist, dass es sehr anspruchsvoll ist, auf Mörtel Terrassenplatten zu verlegen.
Was kostet das Verlegen von Terrassenplatten?
Wenn Sie in Eigenregie Terrassenplatten verlegen, ist das Vorhaben deutlich günstiger, als wenn Sie einen Fachbetrieb damit beauftragen. Dennoch soll das Ergebnis ein ästhetischer und solider Bodenbelag sein. Die genauen Preise hängen von unterschiedlichen Faktoren ab. Folgende Punkte haben Einfluss auf die Kosten, die beim Terrassenplatten verlegen entstehen:
- Die Art der Polygonalplatten oder des Belags im Allgemeinen.
- Die Größe der Fläche, auf der Sie Ihre Terrasse errichten möchten.
- Besteht der Unterbau der Terrassenplatten aus Beton, müssen Sie mit einem Aufpreis rechnen.
- Gegebenenfalls Ausgaben für die Planung.
Im Allgemeinen betragen die Kosten pro Quadratmeter rund 150 bis 250 Euro, falls Sie Natursteine verlegen. Einfache Betonsteine hingegen kosten Sie zwischen 60 und 90 Euro pro Quadratmeter.
Terrassenplatten verlegen - so geht es richtig!
Terrassenplatten zu verlegen ist selbst in Eigenregie kein Problem: Mit ein wenig fachlichem Know-how steht Ihrer Terrasse also nichts im Wege. Was Sie jedoch benötigen, ist ein tragfähiger Untergrund, der möglichst wasserdurchlässig ist und ein Gefälle von mindestens 2 Prozent aufweist.
Schritt 1: Unterkonstruktion. Bevor Sie die Terrassenplatten verlegen können, benötigen Sie einen tragfähigen Untergrund für die Terrassenplatten mit Gefälle. In manchen Fällen reicht eine Schotterschicht aus. Diese sollte rund 25 Zentimeter tief sein. Ist das der Fall, können Sie sie mit grobem und feinem Schotter sowie Sand verdichten.
Schritt 2: Schnurgerüst aufbauen. Ist der Unterbau fertig, können Sie ihre Terrassenplatten probehalber verlegen. Anschließend errichten Sie ein Schnurgerüst, um die Polygonalplatten einfacher montieren zu können. Während Sie beim Terrassenplatten verlegen auf Splitt ein solches Gerüst benötigen, reicht beim Terrassenplatten verlegen auf Beton ein Fugenkreuz aus.
Schritt 3: Terrassenplatten verlegen. Im nächsten Arbeitsschritt können Sie auf dem Unterbau die Terrassenplatten auslegen und befestigen.
Schritt 4: Fugensand einkehren. Im letzten Schritt kehren Sie den Sand über die Fugen. Sind sie einmal gefüllt, sind Sie grundsätzlich fertig. Allerdings kann es sinnvoll sein, die Platten mit einer Imprägnierung zu schützen.