Terrassenplatten verfugen
Terrassenplatten verfugen - so geht's!
Sollen Ihre Steine an Ort und Stelle bleiben, ist es sinnvoll, die Terrassenplatten zu verfugen. Denn: Durch das Terrassenplatten Verfugen können sie weder verrutschen noch verschoben werden. Zudem profitieren Sie davon, dass sich kein Unkraut zwischen den Fugen ausbreiten kann. Eine einfache Reinigung und eine schöne Optik sind dadurch sichergestellt. Gleichzeitig verhindern Sie, dass sich mannigfaltige Insektenkulturen unter Ihrer Terrasse ausbreiten, wenn Sie Ihre Feinsteinzeug Terrassenplatten verfugen. Schließlich beeinträchtigen Ameisengänge unter den Platten die Stabilität des Materials.
Beim losen Terrassenplatten verfugen gehen Sie wie folgt vor:
Sie benötigen: Fugensand oder trockenen Fugenmörtel, einen Besen und einen Rüttler.
1. Zunächst fegen Sie die Terrassenplatten gründlich ab.
2. Geben Sie das Fugenmaterial auf die Platten.
3. Mit dem Besen fegen Sie das Fugenmaterial sorgfältig in die Zwischenräume der Platten hinein. Diesen Vorgang wiederholen Sie so lange, bis Sie alle Fugen gefüllt haben.
4. Anschließend säubern Sie die Platten mit einem weichen Besen und festigen den Belag mit dem Rüttler.
Übrigens: Welches Material zum Terrassenplatten verfugen infrage kommt, hängt von Ihren persönlichen Ansprüchen ab. Beispielsweise eignet sich zum Verfugen von Terrassenplatten Kunstharz ebenso gut wie Fugensand, doch bieten Ihnen beide Varianten unterschiedliche Vorteile.
Terrassenplatten verfugen - lose oder fest?
Wenn Sie Terrassenplatten verfugen möchten, haben Sie die Wahl zwischen einer losen und einer festen Verbindung. Welche der beiden Methoden am besten geeignet ist, hängt unter anderem von der Verlegemethode, dem Material und dem Einsatzzweck. Deshalb ist es sinnvoll, bereits bevor Sie Terrassenplatten kaufen zu entscheiden, wie Sie sie später verlegen und die Terrassenplatten verfugen möchten.
Das lose Verfugen von Terrassenplatten hat seine Vorteile: Mithilfe des Materials können Sie Spannungen ausgleichen. Das schützt die Terrassenplatten in 2cm oder 3cm Stärke vor niedrigen Temperaturen. Zusätzlich bleiben die Platten elastisch, sodass sie den Winter problemlos überstehen können. Allerdings sind Fugensand und Splitt weniger beständig als fester Fugenmörtel. Schließlich können Regen und Wind die Füllmaterialien mit der Zeit abtragen, sodass Sie sie regelmäßig auffüllen müssen. Wenn Sie Terrassenplatten in Splitt verlegen und verfugen, sollten Sie das Füllmaterial anhand der vorhandenen Fugen auswählen: Je breiter die Abstände, desto gröber die Füllung.
Beim festen Verfugen Ihrer Terrassenplatten kommt elastischer Fugenmörtel zum Einsatz. Diesen erhalten Sie meist fertig gemischt, sodass Sie weniger Aufwand haben. Diese Materialien bieten eine bessere Isolierung als die losen Füllmaterialien. Zudem garantieren moderne Fugenmörtel den Wasserablauf, sodass Sie sich um den ökologischen Aspekt keine Sorgen machen müssen. Achten Sie beim Kauf jedoch darauf, dass keine starre Verbindung zwischen den einzelnen Platten entsteht. Solche Fugen würden langfristig die Ausdehnung behindern und die Bildung von Rissen fördern.
Womit sollte man die Fugen füllen?
Welches Material sich am besten zum Terrassenplatten verfugen eignet, hängt von der gewählten Verlegemethode ab. Zusätzlich können sie sich dafür entscheiden, das Terrassenplatten verfugen wasserdurchlässig oder wasserundurchlässig zu gestalten. Am besten eignen sich die folgenden Materialien für die Füllung Ihrer Fugen.
- Gesteinsmehl, Fugensand oder Fugensplitt: Terrassenplatten in 50x50, die sie mit sehr schmalen Zwischenräumen verlegen, füllen Sie am besten mit feinem Sand. Dabei ist eine Körnung zwischen 0,1 und 0,5 Millimetern die ideale Wahl. Allerdings müssen Sie dabei auf ausreichende Fugentiefe achten, damit die notwendige Stabilität sichergestellt ist. Bei los verfugten Platten können Sie mithilfe von feinem Splitt die Festigkeit erhöhen.
- Fugenmörtel: Eine weitere Möglichkeit Ihre Terrassenplatten zu verfugen ist der Mörtel. Dabei handelt es sich um ein selbst aushärtendes Material, das auch nach dem Trocknen noch elastisch ist. Haben Sie Ihre Terrassenplatten aus Stein fest verfugt, ist Fugenmörtel die beste Wahl. Außerdem erleichtert professioneller Mörtel langfristig die Reinigung, dass Sie die Platten einfacher vom Schmutz befreien können.
Wichtig: Sobald Sie sich für eine bestimmte Methode entschieden haben, geht es im nächsten Schritt darum, Ihre Terrassenplatten zu versiegeln. Durch die Versieglung bleibt Ihr Bodenbelag länger schön und Sie profitieren von einer leichteren Reinigung.