Terrasse pflastern
Neben dem Einsatz von Betonplatten oder Natursteinplatten ist es ebenso möglich die Terrasse zu pflastern. Zugegeben: Diese Arbeit ist etwas aufwendiger, dafür lohnt sich die Arbeit schlussendlich. Das Ergebnis kann sich nämlich in jedem Fall sehen lassen, ist das Resultat doch überaus interessant. Sie können dabei zahlreiche Muster umsetzen. Wer also eine Terrasse bauen und Pflaster integrieren möchte, hat mannigfaltige Möglichkeiten.
Terrasse selbst pflastern oder pflastern lassen?
Wenn Sie sich unsicher sind oder Schwierigkeiten mit dem Untergrund haben, dann können Sie einen Profi beauftragen. Dieser kann die Terrasse pflastern und ihre Ideen in die Tat umsetzen. Allerdings ist es nicht immer zwingend notwendig, einen Experten die Arbeit verrichten zu lassen. Mit dem passenden Werkzeug und einer Portion Elan gelingt die Terrassenanlegung auch von selbst. Somit können Sie beim Terrasse pflastern Kosten vorteilhaft einsparen.
Wichtig ist zunächst jedoch die Planung. Wenn Sie eine Terrasse selber bauen möchten, sind zuerst die Maße der Fläche zu nehmen. Anschließend können Sie sich um die Beschaffung des Bodenbelags kümmern. Überlegen Sie auch vorab, ob ein Sichtschutz für die Terrasse interessant ist. Diese können Sie bei der Umsetzung direkt integrieren. So sparen Sie sich sinnvoll mehrere Arbeitsgänge. Wenn Sie also vorteilhaft planen, können Sie direkt eine gemütliche Terrasse errichten.
Terrasse pflastern – so geht´s!
Um die Terrasse pflastern zu können, sind zunächst ein paar Arbeitsschritte vorab einzuplanen. Dies ist nötig, damit Sie den Bodenbelag ideal verlegen können.
Boden ausheben
Zunächst ist der Gartenbereich von Erde zu befreien. Dazu ist der Boden mittels Spaten oder Bagger auszuheben. Empfehlenswert ist hier eine Tiefe von ungefähr 40 Zentimeter. Diese Fläche füllen Sie anschließend mit Schotter, Split, Sand oder Kies auf. Ist die Schicht mit einer Rüttelplatte bearbeitet worden, kann das Pflaster kommen.
Hinweis: Es ist nötig, vor dem Terrasse pflastern den Unterbau zu bedenken. Diese Maßgabe ist wichtig, da ansonsten der Bodenbelag verrutschen oder absacken könnte. Nachfolgend kämen weitere Arbeiten auf Sie zu. Um dies zu vermeiden, ist die Vorbereitung der Terrasse gewissenhaft zu vollziehen.
Terrasse begrenzen
Mit Metallstäben und Maurerschnur lässt sich die Lage der Pflastersteine für die Terrasse bestimmen. Alles sollte dabei in Waage und ausgerichtet sein. Die einzelnen Steine für die Terrasse lassen sich am besten mit einem Gummistein bei Bedarf justieren.
Gefälle einplanen
Planen Sie außerdem ein Gefälle ein. Nutzen Sie für die Berechnung des Gefälles die Formel
Das Gefälle ist unbedingt beim Terrasse pflastern nötig, damit künftig Regenwasser ideal ablaufen kann.
Fugen integrieren
Vergessen Sie nicht, zwischen den Pflastersteinen einen gewissen Abstand einzuhalten. Dieser sollte allerdings nicht zu groß ausfallen. Diese Abstände sind für die Fugen gedacht. Mit diesen Steinfugen erfolgt der letzte Arbeitsschritt, nachdem das Terrasse pflastern abgeschlossen ist. Ideal ist feiner Sand oder spezieller Fugensand. Diesen fegen Sie einfach in die Zwischenräume. So ergibt sich ein formschönes Resultat, das stimmig aussieht.
Nach einigen Tagen oder Wochen füllen Sie die Fugen erneut auf. Der Sand hat sich in der Zwischenzeit gesetzt und ist vermutlich abgesackt. Damit die Steine auf Dauer ihre Position halten, ist diese Maßgabe sinnvoll. Sie werden auf jeden Fall mit einer formschönen Terrasse belohnt.
Sichtschutz für Terrasse
So manchem kommen beim Terrasse pflastern Ideen. Diese umfassen oft die Dekoration, zumeist aber auch den Sichtschutz. Wer seine Terrasse in vollem Umfang nutzen möchte, wünscht sich häufig auch eine ungestörte Atmosphäre. Diese lässt sich mit einer Wand, einer Mauer, einem speziellen Sichtschutztuch oder anderen Hilfsmitteln errichten. Diese schützen die Privatsphäre, tun der Wohnlichkeit aber keinen Abbruch.
Der Handel bietet viele verschiedene Materialien, die für einen Sichtschutz von Vorteil sind. Dazu zählen Holz, Bambus, Kunststoff und vieles mehr. Dekorativ und witterungsbeständig, lässt sich der Sichtschutz einfach mit der Terrasse integrieren. So steht dem ausgiebigen Sonnenbad oder dem entspannten Beisammensitzen mit Freunden und Familie abseits von neugierigen Blicken nichts im Wege.