Sandsteinmauer
Wie lange hält eine Sandsteinmauer?
Eine Mauer aus Natursteinen errichtet man für die Ewigkeit. Bereits seit Jahrtausenden nutzen die Menschen Sandstein, um Aquädukte, Kirchen, Wohnhäuser oder zahlreiche Prunkbauten zu erschaffen. Dass viele von ihnen noch heute zu bewundern sind, zeigt, wie langlebig Natursteine als Mauersteine sind.
Im Gartenbereich und im Landschaftsbau erfreut sich die Sandsteinmauer nach wie vor einer großen Beliebtheit. Es sind die positiven Eigenschaften und die besondere Optik, die Ihren Außenbereich zu etwas ganz Besonderem machen.
Sandsteinblöcke, die Sie als Mauersteine für Ihre Sandsteinmauer verwenden, halten circa 150 Jahre. Allerdings spielen die Verarbeitung des Gesteins und seine Qualität bei der Langlebigkeit eine zentrale Rolle. Möchten Sie sich ein ganzes Leben lang daran erfreuen, sollten Sie sich also für hochwertigen Sandstein entscheiden.
Auch die Witterung beeinflusst die Lebensdauer von Sandstein. Saurer Regen beispielsweise setzt den Steinen zu und zersetzt sie mit der Zeit. Das ist allerdings kein Problem, denn beschädigte Exemplare lassen sich problemlos austauschen oder reparieren.
Was zerstört eine Sandsteinmauer?
Wenn Sie mit Kalksandstein mauern, gilt es, anschließend auf den Zustand Ihrer Sandsteinmauer zu achten. Insbesondere im Winter kommt es immer wieder vor, dass die Mauer mit Tausalz in Berührung kommt. Was für manche Gesteinsarten nicht weiter schlimm ist, schädigt den Sandstein. Halten Sie deshalb Tausalz von Ihrer Sandsteinmauer fern, damit sie lange ansehnlich und stabil bleibt.
Wo finde ich Sandstein?
Trockenmauersteine aus Sandstein gehören weltweit zu den beliebtesten Steinen im Gartenbereich. Ihre dekorativen Farbschattierungen und ihre warme Ausstrahlung laden direkt zum Verweilen ein. Der große Vorteil dieser Gesteinsart ist, dass die Transportwege verhältnismäßig kurz sind - denn fast überfall findet man Sandstein.
In Deutschland werden die Steine vor allem in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern abgebaut. Zudem können Sie Sandstein aus Australien, Dänemark, Frankreich, Italien, Lesotho, Österreich, Polen, der Schweiz, Südafrika, Tschechien oder von den Britischen Inseln kaufen.
Wie teuer ist Sandstein?
Die Preise von Sandstein variieren je nach Art. Da es unterschiedliche Sandsteinarten und deutliche Qualitätsunterschiede gibt, können die Kosten mitunter höher ausfallen. Der Preis wird von folgenden Faktoren beeinflusst:
- Die Farbgebung und die Struktur des Steins können sich in deutlichen Mehrkosten äußern, insbesondere dann, wenn sie sehr ungewöhnlich sind.
- Wenig bearbeitete Steine sind im Normalfall günstiger als eine aufwendige Oberflächenverarbeitung.
- Eine hohe Druckfestigkeit, Beständigkeit gegen Tausalz und Verwitterungsbeständigkeit wirken sich ebenfalls auf den finalen Preis aus.
Allerdings sollten Sie dabei beachten, dass Sie nicht planen, jedes Jahr eine neue Sandsteinmauer zu errichten. Eine hohe Qualität verspricht eine längere Haltbarkeit und eine Bereicherung für Ihren Grünbereich.
Für Ihre Sandsteinmauer sollten Sie trotzdem mit Kosten von 50 bis 100 Euro pro Meter rechnen. Errichten Sie die Mauer in Eigenregie, können die Ausgaben durchaus niedriger ausfallen. Dabei kostet ein Quader mit 20 x 20 x 20 Zentimetern ungefähr drei Euro pro Stück, ein Stein mit den Maßen 40 x 40 x 80 hingegen bis zu 80 Euro pro Stück.
Was kostet die Tonne Sandsteine?
Eine Alternative dazu, die Steine für Ihre Sandsteinmauer einzeln zu kaufen, ist es, direkt eine Tonne Sandstein zu bestellen. Zusätzlich können Sie für die Mauerabdeckung den Stein separat erwerben und so beispielsweise eine besondere Optik erzielen. Die Kosten pro Tonne liegen dabei zwischen 100 und 250 Euro. Achten Sie jedoch darauf, welche Eigenschaften die Steine mit sich bringen.
Was ist teurer Granit oder Sandstein?
Die Frage, ob Sie eine Sandsteinmauer oder eine Granitsteinmauer errichten möchten, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Grundsätzlich gilt, dass Granit teurer ist als Sandstein. Trotzdem ist ein direkter Vergleich nur schwer möglich, insbesondere dann, wenn Sie eine sehr ungewöhnliche Maserung wählen. In beiden Fällen entscheiden Qualität, das Gestein selbst, die Oberflächenbearbeitung und das Abbaugebiet über den finalen Preis der Steine.