Rasenkantensteine setzen – so geht's!
Sie lieben Ihren Garten und auch die Gartenarbeit – doch das Mähen des Rasens entlang Ihres Blumenbeets ist mühevoll? Dann können Sie einfach Randsteine setzen! Entscheiden Sie sich für einen sogenannten Rasenbordstein aus Naturstein, schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Das Gras am Beet zu kürzen, wird dadurch künftig ein Kinderspiel. Gleichzeitig schaffen Sie mit dem Rasenbord eine besondere Ästhetik: eine Wandverkleidung für außen.
Wie setzt man Rasenkantensteine richtig?
Es geht weiter mit den guten Nachrichten: Sie können auch ohne besondere handwerkliche Kenntnisse Ihre Rasenkantensteine setzen. Mit den richtigen Materialien und etwas Geduld schaffen Sie ein praktisches Gartenelement und ein optisches Highlight.
Sie können beim Randsteine setzen zwischen zwei Optionen wählen:
- Rasenkantensteine setzen mit Betonfundament
- Rasenkantensteine setzen ohne Beton
Variante 1: Rasenkantensteine setzen mit Betonfundament
Sie sollten auf ein Betonfundament zurückgreifen, wird Ihr Rasenbordstein stark beansprucht. Denken Sie daran, den Beton am Ende am Rasenbord abzustreifen. Nur so erhalten die Grashalme genug Erde und Wasser für ein gesundes Wachstum.
Sie benötigen einen Spaten, einen Hammer und eine Richtschnur.
- Heben Sie am Verlauf Ihres Rasenbordsteins einen Graben aus. Er sollte etwas breiter sein als Ihre verwendeten Tiefbordsteine und rund fünf Zentimeter tiefer. Klopfen Sie das Erdreich fest.
- Füllen Sie Ihre Betonmischung rund vier Zentimeter hoch in die Grube.
- Beginnen Sie mit dem Randsteine setzen. Schlagen Sie sie mit einem Hammer in der Mitte des Grabens fest. Überprüfen Sie mit der Richtschnur, dass die Randsteine gerade sitzen.
Tipp: Sollten sich Steine verziehen oder kippen, können Sie auch während des Randsteine Setzens noch Beton nachfüllen.
- Nun müssen Sie nur noch abwarten, bis der Beton getrocknet ist.
Variante 2: Rasenkantensteine setzen ohne Beton
- Alternativ können Sie Ihre Tiefbordsteine in Splitt oder Sand setzen. Das Fundament ist lockerer als Beton, gibt Ihren Natursteinen dennoch guten Halt. Sie benötigen einen zusätzlichen Handstampfer.
- Der erste Schritt gleicht dem beim Betonieren. Allerdings sollte die Grubenbreite hier exakt der Natursteinbreite entsprechen.
- Füllen Sie eine vier Zentimeter dicke Sand-Kies-Mischung statt des Betons in den Graben. Verdichten Sie die Schicht mit dem Handstampfer.
- Setzen Sie die Randsteine auf das Fundament. Auch hier sollten Sie mit einem Hammer für den benötigten Halt sorgen.
Hinweis: An Hängen können sich Rasenkantensteine ohne Beton verschieben. Nutzen Sie hier Variante 1.
Wie tief müssen Randsteine gesetzt werden?
Wie tief Sie Ihre Rasenkantensteine setzen sollten, hängt auch von Ihrem Geschmack ab. Als Richtwert gilt, dass die Randsteine zu mindestens 25 Prozent, besser zu einem Drittel, ins Fundament eingelassen werden sollten. Gleichzeitig sollten sie als fertige Rasensteinkante rund drei bis vier Zentimeter aus der Erde ragen. Addieren Sie jetzt das rund fünf Zentimeter hohe Fundament, sollten Ihre Natursteine mindestens 15 Zentimeter hoch sein.
Suchen Sie für Ihre Wandverkleidung außen die passenden Rasenkantensteine, treffen Sie auf Standardmaße von 31,5 x 16 x 5 sowie 24 x 10 x 4,5-6 Zentimetern. Diese werden von Experten empfohlen, da Tiefbordsteine in geringerer Größe unter schwerer Last wie der von Benzinrasenmähern brechen können.
Was kostet 1 m Randstein setzen?
Was Rasenkantensteine kosten, lässt sich pauschal nicht beantworten. Der Preis hängt dabei davon ab,
- welche Rasenkantensteine Sie setzen möchten (Art und Material).
- wie Sie die Randsteine setzen möchten.
- ob Sie diese Arbeit selbst erledigen oder eine Firma beauftragen.
Sie haben die Wahl zwischen Rasenkantensteinen aus Kunststoff, Beton oder Naturstein. Die genannten Rasenkantensteine Kosten sind grobe Vorgaben. Sie gelten pro laufendem Meter:
- Rasenkantensteine aus Kunststoff: 5 Euro
- Rasenkantensteine aus Beton: 5 bis 8 Euro
- Rasenkantensteine aus Naturstein: Granit: 10 bis 30 Euro, Basalt ab 25 Euro
Welcher Mörtel ist geeignet für Rasenkantensteine?
Entscheiden Sie sich für eine Rasenkante mit Betonfundament, sollten Sie auf Magerbeton zurückgreifen. Sein prozentualer Zementanteil ist niedriger als bei herkömmlichem Beton. Dadurch ist er besonders erdfeucht und lässt sich unmittelbar nach dem Verdichten wunschgemäß verformen.
Setzen Sie Ihre Rasensteinkante ohne Beton, können Sie vier Teilen Ihrer Mischung aus Sand und Kies einen Teil Zement und etwas Wasser zugeben. So sorgen Sie für eine hohe Stabilität, können die Rasenkantensteine bei Bedarf aber auch jederzeit problemlos wieder entfernen und neu setzen.