Randsteine setzen - so geht's!
Wie setzt man Randsteine richtig?
Randsteine zu setzen, gelingt Ihnen am leichtesten, wenn Sie den gewünschten Verlauf abstecken und eine Richtschnur spannen. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Höhe der Schnur der Höhe der finalen Oberkante Ihrer Randsteine Garten entspricht. Andernfalls ist es schwierig, die Steine gleichmäßig auszurichten.
Bevor Sie die Randsteine setzen, heben Sie einen kleinen Graben aus, der rund 15 bis 20 Zentimeter breit und 20 Zentimeter tief ist. Sobald Sie den Boden verdichtet haben, folgt eine 10 bis 15 Zentimeter hohe Schicht aus frostsicherem Material. Eine Mischung aus Kies und Sand eignet sich bestens dafür. Dieser Frostschutz wird anschließend mit einer Rüttelplatte erneut verdichtet, um einen stabilen Untergrund sicherzustellen. Es verhält sich mit den Vorarbeiten also ähnlich wie beim Grund für Terrassenplatten.
Der nächste Schritt beim Randsteine setzen besteht darin, ein Fundament aus Beton zu legen. Dieses sollte ebenfalls 10 bis 15 Zentimeter hoch ausfallen. Bevor der Beton vollkommen ausgehärtet ist, können Sie die Randsteine setzen. So stellen Sie sicher, dass sie einen guten und stabilen Halt haben. Die letzte Handlung ist das Festklopfen mithilfe eines Gummihammers. Das Ergebnis: Die Steine und der Beton verbinden sich ohne einen unnötigen Bewegungsspielraum.
Übrigens: Auch das Randsteine setzen ohne Beton ist möglich. Möchten Sie die Steine zu einem späteren Zeitpunkt neu platzieren, ist dieses Vorgehen deutlich besser dafür geeignet. Die Abläufe beim Randsteine setzen funktionieren in beiden Fällen ähnlich. Anstelle des Betons wird die Furche mit Sand oder Erde gefüllt. Um anschließend die maximal mögliche Stabilität zu gewährleisten, ist jedoch mehr Arbeit mit dem Gummihammer notwendig. Nur durch ausreichend Erde und ein festes Einklopfen können Sie sicherstellen, dass die Steine ihren vorgegebenen Platz beibehalten.
Wie tief müssen Randsteine gesetzt werden?
Die Randsteine aus Granit setzen Sie ebenso tief wie auch Steine aus anderen Gesteinsarten. In den meisten Fällen reicht eine Tiefe von 20 Zentimetern aus. Bei größeren Exemplaren wie Palisaden ist jedoch Vorsicht beim Randsteine setzen geboten - ein Viertel bis ein Drittel des Steins sollten im Fundament eingebettet sein. Im Zweifelsfall ist es deshalb ratsam, das Gestein noch einmal nachzumessen und erst anschließend mit dem Randsteine setzen zu beginnen. Insbesondere verschieden hohe Steine erfordern gegebenenfalls unterschiedlich tiefe Fugen.
Wie setze ich Randsteine Garten?
Das Randsteine setzen ist ebenso einfach wie das Rabatten setzen. Während Sie für das Setzen der Randsteine Estrichbeton verwenden können, eignet sich auch Beton für dieses Vorhaben. Bevor Sie jedoch mit der Arbeit beginnen, sollte die richtige Planung nicht fehlen. Schließlich sollten die Rasenflächen, Wege und Beete im Garten ein stimmiges Gesamtbild schaffen. Aus diesem Grund ist das Randsteine setzen ein wichtiges Element in der Gartengestaltung: Rand- und Kantensteine erzeugen eine optische Grenze zu den vorhandenen Grünflächen.
Sie möchten Randsteine setzen, aber dennoch ein wenig Individualität in Ihrem Garten einziehen lassen? Dann können Sie beispielsweise Pflastersteine als Randsteine setzen. Kopfsteinpflaster überzeugen dabei nicht nur durch ihre Optik, sondern vor allem durch ihre praktischen Eigenschaften.
Besonders ausgeglichen wirkt der Garten, wenn Sie die Randsteine setzen und dadurch klare Linien und Abgrenzungen erschaffen. Natürlich sollte die Optik der einzelnen Steine zusammenpassen, damit eine solche optische Trennung überhaupt möglich ist. Der Vorteil daran: Die sauberen Übergänge zwischen Beeten, Rabatten und Rasenflächen erleichtern die Gartenpflege ungemein.
Wie tief müssen Palisaden einbetoniert werden?
Das Einbetonieren von Palisaden ähnelt dem Randstein setzen. Dabei ist die Palisade eine hervorragende Möglichkeit für die Hangbefestigung und bietet sich gleichzeitig als Stilmittel an. Damit sie langfristig stabil und geschützt stehen, müssen sie mindestens zu einem Drittel ihrer Höhe im Boden verankert sein. Die Tiefe ist demnach abhängig von der Größe des jeweiligen Exemplars und kann bei unterschiedlich großen Steinen verschiedenartig tief ausfallen. Obwohl dieses Vorgehen ein wenig mehr Aufwand bedeutet, sollten Sie die notwendige Tiefe nicht vernachlässigen - sie bietet langfristig Sicherheit und Stabilität.