Porphyr
Changierend in Orange, Burgund oder Violett stellt sich der faszinierend schöne Porphyr dar. Dabei handelt es sich um vulkanisches Gestein, das schon viele Tausende von Jahren alt ist. Trotz seines Alters - oder gerade deshalb - beeindruckt das Naturgestein mit leuchtenden Farben. Zudem können Sie das Gestein vielseitig im Heim oder im Garten einsetzen. Dort sorgt es für einen gelungenen Blickfang und eine sagenhaft gemütliche Atmosphäre.
Wo wird Porphyr abgebaut?
Porphyr ist fast überall auf der Welt vorzufinden. So gibt es in Polen, Norwegen, Schweden, Afrika, Australien, China, den USA oder Südamerika Porphyr-Vorkommen. Schon seit vielen Jahrhunderten nutzt die Menschheit die traumhaft schönen Steine, um Heim oder Denkmäler zu veredeln. Doch nicht nur im Ausland wird Porphyr abgebaut. Auch in Deutschland gibt es im sächsischen Rochlitz einige Steinbrüche, die noch bis heute das rötliche Gestein offerieren. Doch wie entstand der Naturstein eigentlich?
Vor mehreren Millionen Jahren brachen Vulkane aus, deren Lavaströme sich über die Berge und Täler der Welt ergossen. Im Laufe der Zeit entstand hieraus der typische Porphyr. Genau dieses Material ist offenbar auch in Ägypten für den Bau der Pyramiden zum Einsatz gekommen.
Porphyr ist somit im Grunde Eruptivgestein. Es entsteht aus Lava und lässt sich in Blöcken abtragen. Das Besondere an diesem Naturstein ist, dass es weltweit ein einzigartiger Stein ist, der unbeschreibliche Farben offenbart. Gleichzeitig ist das Material gleichmäßig und lässt verschiedene Projekte zu.
Wie viele andere Steine auch, ist Porphyr vor allem durch seine Widerstandsfähigkeit, Frostsicherheit und Beständigkeit bekannt. Somit kommt das Gestein gern für den Außenbereich zum Einsatz. Hier kann es ideal für die Anlegung einer Terrasse, Treppen oder Wegen Verwendung finden. Mit den Steinen können Sie sogar eine Einfahrt pflastern, wenn der Wunsch besteht. Dank der ausdrucksstarken Farben avancieren die Steine direkt zu einem Eyecatcher und verleihen dem Garten das gewisse Etwas. Doch auch für den Innenbereich eignen sich Porphyr Steine hervorragend.
Wie reinigt man Porphyr?
Die Porphyr Steinplatten sind zumeist leicht zu reinigen. Im Garten reicht dafür ein Hochdruckreiniger aus, um sie von grobem Dreck zu befreien. Aufwendiger sieht es hingegen bei den Fugen aus. Diese verwittern mit der Zeit und stören das Gesamtbild. Daher sollten Sie die Fugen vorsichtiger mit einem Hochdruckreiniger behandeln. Ein Wasserdruck von ungefähr 80 bar ist hier empfehlenswert. So nehmen die Fugen keinen zusätzlichen Schaden oder rauen auf. Gleichzeitig lassen sich Moos, Algen und andere Beläge ideal entfernen.
Wer keinen Hochdruckreiniger besitzt oder aufwenden möchte, kann das Porphyr Pflaster auch mit Reinigungsmitteln und einem Schrubber behandeln.
Was kostet Porphyr?
Porphyr ist in unterschiedlichen Farben und Größen erhältlich. Daher ist ein Preis schwer anzugeben. Es spielen mitunter einfach die Qualität und die Maße eine eminente Rolle. Als grobe Einschätzung können Sie für rote Porphyr Pflastersteine mit einem Preis zwischen 30 bis 50 Euro für ca. einen Quadratmeter rechnen.
Ziehen Sie hingegen Porphyr Polygonalplatten in Betracht, so können Kosten zwischen zehn und 15 Euro je Quadratmeter anfallen.
Wie verwende ich Porphyr richtig?
Robust und langlebig ist Porphyr ein richtiger Hingucker im Garten. Vor allem in Form von Terrassenplatten oder Polygonalplatten für Treppen hat sich das Gestein als vorteilhaft herausgestellt.
Im Außenbereich ist allerdings auf eine solide Basis zu achten. Dabei ist bei der Anlegung von Treppen oder Gehwegen das Entfernen der oberen Erdschicht sinnvoll. Hier sind ungefähr 20 cm ratsam. Anschließend ist das Ausfüllen mit Schotter und Splitt sinnreich. Auf dieser Grundlage kann nun zum Beispiel Granitporphyr Platz finden. Um sie perfekt auszurichten, sollten Sie Wasserwaage, Gummihammer und Maurerschnur verwenden.
Die optische Wirkung von Porphyr
Porphyr wirkt auf den Betrachter natürlich und geerdet. Die Farben der einzelnen Steine offenbaren dabei die Schönheit der Natur. Vor allem im Außenbereich machen sich die Natursteine hervorragend. Ob die Steinplatten für Wege, Mauern, Terrassen oder Treppen zum Einsatz kommen spielt keine Rolle. Mit Möbeln aus Holz und im Zusammenspiel mit schlichten Farbnuancen entsteht so ein fabelhaftes Ambiente, das an Natürlichkeit kaum zu überbieten ist.