Pflastersteine richtig versiegeln
Natürlich sind Pflastersteine und andere Terrassenplatten robust und widerstandsfähig. Dennoch sind sie allen Witterungen bedingungslos ausgesetzt. Ob Sonne, Regen, Hagel oder Schnee: Das Pflaster hat einiges auszuhalten. Kein Wunder, dass Pflastersteine, die nicht versiegelt sind, oftmals zu Verunreinigungen neigen. Das muss jedoch nicht sein. Wer seine Pflastersteine sorgsam versiegelt, hat länger Freude an einem schönen Garten.
Pflastersteine versiegeln – warum ist das sinnvoll?
Die meisten Terrassenplatten und Pflastersteine sind offenporig. Folglich nehmen die Steine Feuchtigkeit und Verschmutzungen auf wie ein Schwamm. Einige Steine oder Platten nehmen jedoch mehr Wasser auf als andere. Daher kann es durchaus sein, dass Granit vielleicht erst später Algen aufweist als Marmor.
Wer sich für Pflastersteine entscheidet, darf sich an einen antiken Look im Garten freuen. Sie sind leicht zu verlegen und auch günstig in der Anschaffung. Doch die Steine besitzen in der Regel offene Poren. Das liegt daran, dass die Bearbeitung von Oberflächen anders gestaltet ist. Das bedeutet somit auch, dass diese Steine anfälliger für Schmutz und Verunreinigungen sind. Demnach ist das Pflaster bestmöglich zu versiegeln und mit einer guten Imprägnierung zu versehen.
Damit führen Sie die Versiegelung der Pflastersteine durch
Die Versiegelung der Pflastersteine sorgt dafür, dass sich weder Schmutz noch Feuchtigkeit in den Steinen festsetzen kann. Mit der Zeit kann dieser Umstand nämlich sehr unschön auf den Betrachter wirken. Zunächst fallen die Schmutzspuren kaum auf. Algen und kleine Schmutzpartikel sind nur an wenigen Stellen erkennbar. Wenn Sie diesen Umstand jedoch so hinnehmen, kann sich der Schmutz tiefer in den Poren absetzen. Noch mehr Schmutz ist zudem die Folge. Demnach fällt der Schmutz irgendwann stärker auf. Gleichzeitig kann sich eine Algenschicht wie ein Schleimfilm auf den Steinen ablagern. Dies kann irgendwann eine gefährliche Rutschgefahr darstellen.
Besser ist es, dieses Horrorszenario erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Es gibt nämlich inzwischen spezielle Mittel, die hervorragend dafür geeignet sind, um Pflastersteine zu versiegeln. Wichtig ist, dass Sie auf die richtige Versiegelung achten. Es finden sich im Handel nämlich auch Versiegelungen für Beton oder Naturstein an. Wenn Ihre Terrasse oder Wege aus Pflastersteinen bestehen, sollten Sie auch ein Produkt für diese Steine nutzen.
Tipp: Es gibt ebenso gesonderte Nanoversiegelungen. Nach dem Auftrag ist der Stein mit einem Lotuseffekt versehen. Das Wasser perlt ab und Algen können sich schwerer ansiedeln.
Nicht vergessen: Pflaster vor der Versiegelung reinigen
Bevor Sie jedoch die Pflastersteine versiegeln, ist es maßgeblich, die Pflaster zu reinigen. Es ist nämlich nicht zuträglich, die Versiegelung einfach auf die beschmutzten Pflaster zu geben. Diese Maßgabe würde schlichtweg einfach den Sinn und Effekt verfehlen.
Somit ist jeder Stein zunächst akkurat zu säubern. Dies ist am besten mit klarem Wasser und einem Schrubber oder ähnlichen Geräten möglich. Anschließend muss die Fläche absolut trocken sein. Erst dann kann die Versiegelung zum Einsatz kommen. Diese ist mit einer Rolle oder mit einem Pinsel aufzutragen. Nun muss die Versiegelung gut einziehen. Betreten Sie während der Trocknungsphase die Fläche nicht, damit die Pflastersteine das Produkt gut aufnehmen können.
Hinweis: Achten Sie beim Auftragen der Versiegelung auf das Wetter. Es ist besser, die Pflastersteine zu versiegeln, wenn die Sonne scheint. Auch die Außentemperatur sollte mild bis warm sein. So zieht die Versiegelung gut ein.
Pflastersteine versiegeln – darauf müssen Sie noch achten
Ob Polygonalplatten, Holzdielen, Fliesen aus Naturstein oder Betonstufen – jedes Element im Garten bedarf von Zeit zu Zeit gewissenhafter Pflege. Mit Hilfe einer Imprägnierung hat der Schmutz keine Chance, sich in den Materialien festzusetzen. Das Holz oder der Stein verliert somit an Saugfähigkeit. Das Wasser und der Schmutz können demnach nicht an den Materialien haften. Was bleibt, ist ein lange schönaussehender Garten. Um die Pflastersteine imprägnieren zu können, bedarf es jedoch ein paar Hinweisen.
Wer den Reinigungsaufwand geringhalten möchte, sollte mit dem Versiegeln von Pflastersteinen und Fugenmörtel nicht zu lange warten. Auch die Pflasterstein Fugen sind vorsorglich zu versiegeln. So bleibt das Gesamtbild schön. Eine solide Versiegelung kann nun bis zu drei Jahre halten. Anschließend ist die Prozedur zu wiederholen.