Pflasterfugenmörtel
Pflasterfugenmörtel: Pflaster unkrautfrei verfugen
Grundsätzlich ist es kein Problem, wenn Gras die Fugen zwischen den Pflastersteinen durchbricht. Allerdings wünschen sich viele Garten- und Hausbesitzer eine Pflasterfläche ohne Grasfugenpflaster. Denn: Eine ebene und konstante Fläche wirkt schöner und gleichmäßiger, während sie gleichzeitig den Pflegeaufwand in Grenzen hält. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, das Pflaster unkrautfrei zu verfugen. Dabei hilft Ihnen der sogenannte Pflasterfugenmörtel. Er verhindert das Unkraut sich ausbreitet oder das Ameisengänge unter Ihren Pflastersteinen entstehen. Damit ist er nicht nur gut für die Optik Ihres Außenbereichs, sondern auch ein Gewinn für Ihre persönliche Sicherheit. Schließlich können Ameisengänge unter den Pflastersteinen die Stabilität beeinträchtigen.
Die Verarbeitung von Pflasterfugenmörtel ist keine große Herausforderung: In den meisten Fällen handelt es sich um einen sandigen Mörtel, den Sie einfach in die vorhandenen Fugen einkehren. Anschließend wässern Sie die Fläche, wodurch der Fugenmörtel gebunden wird und sich verfestigt. Das Ergebnis ist ein wasserdurchlässiger Pflastermörtel der Ihre Pflasterfläche nicht versiegelt, aber die Fugen stabilisiert. Eine Alternative dazu ist beispielsweise ein spezieller Unkrautfrei-Pflasterfugenmörtel, den Sie als Wassergemisch verwenden können. Auch solche Produkte erhalten die Wasserdurchlässigkeit und sind in unterschiedlichen Farben erhältlich.
Obwohl Sie den Fugenmörtel für Pflastersteine ähnlich handhaben wie einfachen Sand, bietet der spezielle Pflasterfugenmörtel positive Eigenschaften. Dazu gehört die höhere Festigkeit, die insbesondere in der Einfahrt von Nutzen ist. Oder auch an Stellen, die einer hohen Belastung ausgesetzt sind.
Wichtig: Sollten Sie Ihr Pflaster auf einem Bett aus Mörtel verlegt haben, benötigen Sie in der Regel einen wasserundurchlässigen Pflasterfugenmörtel. In diesem Fall trägt beides gleichermaßen dazu bei, die Fläche im Inneren weitestgehend frei von Feuchtigkeit und Wasser zu halten. Ob Sie dafür höhere Gemeindeabgaben leisten müssen, hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Diese klären Sie am besten frühzeitig mit den zuständigen Behörden.
Wie lange braucht Pflasterfugenmörtel zum Trocknen?
Sobald Sie den Pflasterfugenmörtel in den Fugen der Pflastersteine aufgetragen haben, beginnt er damit auszuhärten. Die genaue Trockenzeit lässt sich im Vorfeld jedoch kaum ermitteln. Laut Herstellerangaben reichen im Normalfall 24 Stunden aus, bevor das Kopfsteinpflaster erneut begehbar ist. Nach 72 Stunden ist der Fugenmörtel im Pflaster so weit ausgehärtet, das die Fläche leicht befahrbar ist. Diese Annahmen treffen bei trockenem Wetter und einer Außentemperatur von 20 Grad Celsius zu.
Es ist davon auszugehen, dass Sie ohnehin den Sommer anvisieren, um ihre Einfahrt zu pflastern. Das ist die ideale Jahreszeit, denn während der ersten Tage sollten die Belags- und Lufttemperatur mindestens bei 10 Grad Celsius liegen. Zudem sollten sowohl das Wetter als auch der Untergrund trocken sein. Andernfalls können die Fugen nicht wie gewünscht aushärten.
Deshalb gilt: Bevor Sie Ihren Pflastermörtel wasserdurchlässig oder wasserundurchlässig auftragen, sollten sie sich über die aktuelle Wetterlage informieren. Während ein kurzer Nieselregen oder der Morgentau das Aushärten von Pflasterfugenmörtel nicht nachteilig beeinflussen: Ein heftiger Regenschauer könnte Ihre Bemühungen zunichtemachen.
Wie lagert man Pflasterfugenmörtel am besten?
Pflasterfugenmörtel ist eine hervorragende Möglichkeit, um unkrautfreie Fugen sicherzustellen. Allerdings ist das nicht der einzige Grund, weshalb Fugenmörtel für Pflastersteine zum Einsatz kommt. Haben Sie ihn einmal in ausreichender Menge gekauft, dann ist die richtige Lagerung entscheidend. Er sollte fern von Feuchtigkeit gelagert werden. Denn die Kombination aus Wasser und Fugenmörtel führt zu einer mehr oder weniger zähflüssigen Masse. Aus diesem Grund können Sie den Fugenmörtel nicht auf der Terrasse oder in einem feuchten Keller aufbewahren. Lediglich während der heißen Sommermonate ist es möglich, ihn temporär im Außenbereich abzustellen.
Zusätzlich sollten Sie darauf achten, die Säcke voll Pflastermörtel luftdicht verschlossen zu halten. Andernfalls kann der Mörtel Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnehmen. Das Ergebnis wäre, dass Sie die Fugenmasse nicht länger zum Pflastersteine verlegen und verfugen nutzen könnten. Aus Sicherheitsgründen sind Baustoffe, zu denen auch der Pflasterfugenmörtel gehört, stets außer Reichweite von Kindern aufzubewahren.