Natursteinpflaster
Der Vorteil von Natursteinpflaster
Natürliches Steinpflaster wertet Ihren Innen- wie auch Außenbereich optisch auf. Das gilt ebenfalls für Pflastersteine aus Naturstein, mit denen Sie Ihren Garten oder Ihre Hofeinfahrt gestalten. Allerdings erzeugt Pflaster aus natürlichem Gestein nicht nur ein harmonisches Gesamtbild: Die Steine sind überaus robust und können immensen Belastungen standhalten.
Da sie sehr langlebig sind, hält der Pflastersteinbelag viele Jahrzehnte lang, ohne dass sich Spuren des täglichen Gebrauchs abzeichnen würden. Gleichzeitig sind sie ausgesprochen pflegeleicht und halten nahezu jedem Witterungsverhältnis stand. Das macht diese Art von Gestein zu einer hervorragenden Wahl für Ihre baulichen Vorhaben.
Diese Natursteinpflaster Arten gibt es
Für die Herstellung von Naturstein-Pflaster kommen hauptsächlich fünf Arten von Gestein infrage. Dank ihrer Eigenschaften eignen sie sich hervorragend für die hohen Ansprüche, die der Alltag an das Pflaster stellt.
- Granit: Bestehend aus erstarrtem Magma, gilt Granit als ein besonders robustes Hartgestein. Es ist langlebig und verfügt über eine besondere Optik, die es zu einem der beliebtesten Naturgesteine macht.
- Gneise: Der Naturstein begeistert durch seine Streifeneinschlüsse. Das Gestein entsteht durch eine wechselnde Druck- und Temperaturumgebung, was es besonders robust macht.
- Marmor: Als begehrter Naturstein gehört Marmor zu den Gneisen. Seine besondere Maserung und seine vorteilhaften Eigenschaften machen ihn sowohl im Innen- wie auch im Außenbereich interessant.
- Basalt: Wie bei Granit handelt es sich beim Basalt um erkaltetes Magma. Der Unterschied ist jedoch, dass das Magma schnell an der Oberfläche oder im Meer abgekühlt ist. Dadurch ist er weniger robust als Granit.
- Porphyr: Ein weiterer schöner Naturstein ist Porphyr. Es handelt sich dabei um unterschiedliche vulkanische Gesteine, die mit Kristalleinschlüssen durchzogen sind und dadurch ihre besondere Optik erhalten.
Wie lege ich Natursteinpflaster richtig?
Bevor Sie mit Naturstein pflastern, benötigen Sie den entsprechenden Unterbau sowie die notwendige Anzahl Bordsteine. Diese Umrandungen sind notwendig, da Natursteine weniger kippsicher sind als Verbundpflaster. Diese Abschlusskanten lassen sich am besten mit Magerzement befestigen. Anschließend beginnt die Arbeit des Verlegens.
Die Grundlage für das Pflaster ist Pflastersand. Diesen tragen Sie mit einer Schaufel direkt auf dem Unterbau auf, bis er eine gleichmäßige Höhe von 5 Zentimetern erreicht hat. Dennoch müssen sie jeden Stein einzeln anpassen, da sie als Naturprodukte unterschiedliche Höhen haben. Die Pflastersteine sollten dabei um 3 Zentimeter über das Geländeniveau herausragen. Sobald sich das gesamte Pflaster an seinem Platz befindet, fixieren Sie die Steine mithilfe eines Gummihammers. Der letzte Schritt des Verlegens besteht darin, den Fugenmörtel aufzutragen oder die Fugen mit Edelkies zu füllen.
Wichtig: Sollten Sie zusätzlich Blockstufen verlegen, ist es sinnvoll, beides gemeinsam anzubringen. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass alle Elemente die richtige Höhe haben und ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Im Anschluss versehen Sie Ihre Pflastersteine idealerweise mit einer Imprägnierung. Dadurch entfällt zusätzlicher Pflegeaufwand und der Naturstein ist hervorragend geschützt.
Das kostet Natursteinpflaster pro Tonne
Wenn Sie Natursteinpflaster kaufen, werden Sie feststellen, dass die gängige Berechnungseinheit der Preis pro Tonne ist. Für kleinere Flächen, bei denen Sie lediglich Steine im Quadratmeterbereich benötigen, müssen Sie mit höheren Kosten rechnen. Natursteinpflaster hingegen berechnen sich anhand der Größe einer der Seiten. Das bedeutet:
- Wenn Sie eine Tonne der Steine in Größe 4/6 kaufen, reicht diese Menge an Steinen für ungefähr 8,5 Quadratmeter aus. Bei einem Preis pro Tonne von 300 Euro, bezahlen Sie als 35 Euro pro Quadratmeter.
- Bei einer Tonne Steine in der Größe 8/10, erhalten Sie eine Pflasterfläche von 5 Quadratmeter. Damit kostet Sie der Quadratmeter 60 Euro, bei einem Preis pro Tonne von 300 Euro.
- Mit einer Tonne im Maß 15/17 können Sie rund 2,7 Quadratmeter abdecken. Der Preis pro Quadratmeter kostet in diesem Fall rund 110 Euro, falls der Preis pro Tonne bei 300 Euro liegt.