Natursteinmauer für den Garten
Der Trend zur Natürlichkeit hat nicht nur das Heim erreicht, sondern auch den Garten. Folglich finden sich immer mehr Möbel und Dekorationen aus natürlichen Materialien auf dem Balkon oder der Terrasse wieder. Doch nicht nur die Accessoires werden bedacht. Auch Einfahrten, Terrassen oder Wege erhalten mitunter ein neues Aussehen. Dabei kommen vermehrt Natursteine zum Einsatz. Besonders schön und auffällig ist jedoch die Natursteinmauer. Sie stellt sich robust und gleichzeitig wunderschön dar. Dabei kann sie nicht nur den Garten schmücken oder Zonen unterteilen, sondern auch ein Heim für Pflanzen und Tiere sein.
Die Natursteinmauer: Gartengestaltung mit mediterranem Flair
Die Natursteinmauer fällt nicht nur direkt im Garten auf, sie ist auch ein wahres Schmuckstück. Schon im Mittelalter kam die Natursteinmauer auf Grundstücken, Wiesen und Feldern zum Einsatz. Bis heute hat die Mauer jedoch nichts von Ihrem Nutzen verloren.
Wenn Sie eine Gartenmauer bauen möchten, sollten Sie auf jeden Fall auf Naturstein zurückgreifen. Die Steine für die Gartenmauer dienen nicht nur dem mediterranen Flair, den Sie ohne Zweifel erzielen werden. Sie schaffen auch einen großartigen Platz für verschiedene Gräser, Stauden sowie Pflanzen. Mit der Zeit gesellen sich sogar zahlreiche Insekten und Kleintiere dazu.
Sie können die Gartenmauer gestalten, wie es Ihrem Platz und Wünschen beliebt. Dabei entsteht ein gemütliches Ambiente im Garten, das an vergangene Urlaube erinnert. Die Natursteinmauer kann somit nicht nur Gartenbereiche abgrenzen, sondern auch für Urlaubsstimmung sorgen. Kombinieren Sie die Natursteinmauer im Garten einfach den Gegebenheiten. Sie können die Natursteinmauer am Hang anlegen oder die Steinmauer als Bereichstrennung anlegen. Sogar als Garten Sichtschutz kann die Mauer aus Naturstein dienen. Die Möglichkeiten sind wahrlich grenzenlos.
Natursteinmauer bauen: Welche Steine eignen sich am besten?
Wenn Sie eine Natursteinmauer bauen möchten, eignet sich in erster Linie eine Trockenmauer. Diese steht am besten auf einem soliden Fundament, welches anschließend mit Natursteinen Ihrer Wahl zu bestücken ist. Doch welche Steine kommen überhaupt für diesen Plan in Frage?
Granit
Bei diesem Stein handelt es sich um Tiefengestein. Granit ist robust, sehr hart und strapazierfähig. In weißen, grauen, grünen und blauen Tönen erhältlich, kann eine faszinierend schöne Natursteinmauer entstehen. Die Oberfläche der Steine ist zumeist grobkristallin. Das sorgt für raue, aber auch glänze Partikel im Granitstein.
Quarzit
Dieser Stein zählt zu den sehr alten Sedimentgesteinen, die aus Sandstein entstanden sind. In hellgrauen bis grünen Tönen mit rotem Einschlag, fällt dieses Gestein im Garten direkt auf. Die Struktur ist mittelkörnig. Dafür zeichnet sich der Naturstein durch widerstandsfähige Eigenschaften aus.
Kalkstein
Überaus stabil und langlebig ist dieser Stein, der einst in den Urmeeren entstanden ist. Heute lässt sich mit Kalkstein viel im Garten erneuern. Der raue Stein besticht mit beigen, grauen und braunen bis gelben Farben. So entsteht ein Blickfang in jedem Gartenbereich.
Basalt
Elegant und formschön ist dieser Naturstein, der als Magma an die Oberfläche der Erde gelangte und dort an der Luft erstarrte. Homogen in der Ausführung und feinkörnig in der Struktur, ist der Stein in grau mit blauen Einschlägen bis ins tiefe Schwarz erhältlich. Somit lässt sich eine wahrlich prunkvolle Steinmauer im Garten errichten.
Was kostet der Bau einer Natursteinmauer?
Die Preise einer Natursteinmauer im Garten lassen sich schwer in Zahlen ausdrücken. Mitunter sind für die Preiskalkulation nämlich die Länge und die Höhe der Mauer maßgeblich. Auch die Wahl der Natursteine spielt in diesem Rahmen eine wichtige Rolle. Wenn Sie zudem ein Fundament anlegen, ist dieser Kostenpunkt ebenso nicht zu vergessen.
Nehmen Sie die Arbeit selbst in die Hand, können Sie pro Quadratmeter Natursteinmauer mit Kosten um die 50 bis 200 Euro rechnen. Soll das Werk jedoch professionell errichtet werden, sind mit Kosten um die 400 Euro pro Quadratmeter möglich.
Diese Arten von Natursteinmauern gibt es
Neben der Möglichkeit, eine Trockenmauer zu errichten, bietet sich auch die Variante eines Friesenwalls. So kann mitunter ganz einfach eine Natursteinmauer an der Terrasse entstehen.
Trockenmauer
Diese Mauer ist trocken aufzuschichten. Dabei können Sie Größe, Länge und Form frei bestimmen. Die Steine halten ihr Gewicht quasi von selbst. Der Einsatz von Mörtel ist nicht nötig. Achten Sie jedoch auf eine leichte Neigung nach hinten. Das verleiht dieser Mauerart mehr Stabilität.
Friesenwall
Diese Variante ist perfekt, um eine Abgrenzung zum Grundstück zu errichten. Der Friesenwall besteht aus mehreren Findlingen, die mit einer Mauerkrone versehen sind. Oft kommen Doppelmauern zum Einsatz. So entsteht eine eher breite als hohe Mauer.
Vermörtelte Natursteinmauer
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, erstellen Sie ein Fundament. Die einzelnen Natursteine kommen mit Mörtel auf diese Basis. So entsteht eine stabile und solide Mauer, die auf jeden Fall Bestand hat.
Sichtschutz, Stütze oder Grundstücksbegrenzung: Einsatzzwecke von Natursteinmauern im Garten
Die Natursteinmauer für den Garten ist ein wahrer Allrounder. Sie kann einen Abhang stützen, als Sichtschutz auf einer Terrasse fungieren oder einen Bereich vom anderen abtrennen. Wo immer die Natursteinmauer zum Einsatz kommt, sorgt sie für einen Eyecatcher. Als Windschutz oder Einfassung für Hochbeete schafft die Mauer zudem Struktur. Sie kann aber auch Insekten ein neues Heim bieten.
Planen Sie Ihre mediterrane Natursteinmauer im Vorfeld. Überlegen Sie, welchen Naturstein Sie nutzen und welche Mauerart Sie verwenden möchten. So entsteht ein schönes Prunkstück, das Ihren Garten noch interessanter gestaltet.