Mit Kalksandstein mauern - so geht's!
Die Vorteile von Kalksandstein Mauern
Trockenmauersteine aus Kalkstein bestehen aus Quarzsand, Wasser und Branntkalk. Das macht ihn aus ökologischer Perspektive zu einem besonders nachhaltigen Stein für Ihren Garten. Gleichzeitig ist deutlich weniger Energie in seiner industriellen Herstellung notwendig, als es für andere Steinarten der Fall ist. Dadurch ist er ebenfalls günstig in seiner Fertigung. Natürlich zeigt sich das auch am Preis, denn Kalksandstein (intern verlinken) ist deutlich preiswerter als zahlreiche Alternativen. Der Preis und der ökologische Aspekt werden durch weitere Vorteile ergänzt:
- Wärme und Feuchtigkeit speichern und leiten Kalksandstein-Mauern hervorragend. Deshalb tragen sie zu einem gesunden Raumklima bei.
- Kalksandstein Mauern sind aufgrund ihrer hohen Rohdichte ausgesprochen stabil. Sie bieten einen guten Schallschutz und überzeugen ebenfalls durch ihre Feuerfestigkeit.
- Der Kalkstein ist in unterschiedlichsten Maßen und Formen erhältlich. Sie profitieren also von verschiedenen kreativen Gestaltungsmöglichkeiten.
- In Kombination mit Dünnbettmörtel erzeugen Sie im Handumdrehen sehr dünne Fugen, die eine gute Dämmleistung und eine ausgezeichnete Stabilität sicherstellen.
- Schichtmauerwerke können Sie ebenfalls mit Kalksandstein realisieren. Dazu verwenden Sie Kalksandstein für die Mauern und Normalmauermörtel anstatt Dünnbettmörtel.
Für welchen Mauertyp ist Kalksandstein geeignet?
Kalksandstein-Mauern überzeugen durch ihre positiven Eigenschaften. Im Außenbereich können Kalkstein Mauersteine (intern verlinken) ein optisches Highlight darstellen. Das liegt nicht zuletzt an seinem ansprechenden Aussehen: Er wirkt ausgesprochen naturnah, wodurch er sich nahtlos in den Grünbereich einfügt.
Je nach Format und Art können Sie Kalksandstein für Mauern unterschiedlicher Art verwenden. Da der Stein besonders robust und ebenfalls feuerfest ist, eignet er sich hervorragend für Mauerwerke jeder Art.
Am besten kommt der Kalksandstein in Mauern zur Geltung, die auf sogenannte Plansteine setzen. Dabei handelt es sich um Steine, die an der Ober- und Unterseite nahezu ebenmäßig und glatt sind. Durch diese Eigenschaft ist es denkbar, das Maß der Mauer an jeder Stelle sehr konstant zu halten. Deshalb ist es auch möglich, dass Sie die Steine mit Dünnbettmörtel verbinden.
Wichtig ist jedoch, dass diese Technik ein wenig herausfordernder ist als das einfache Zusammensetzen einer Natursteinmauer. Für Hobby-Handwerker ist es hingegen ein hervorragendes und forderndes Projekt. Alternativ können Sie sich für einfache Kalksandstein-Mauern entscheiden, die Sie aus Mauersteinen errichten.
Mit Kalksandstein mauern - so gelingt es Schritt für Schritt
Mauersteine aus Kalkstein eignen sich hervorragend für unterschiedliche Vorhaben: Mit ihnen können Sie eine tragende Mauer errichten aber auch dekorative Highlights im Garten setzen. Mit dem richtigen Material und einer Anleitung ziert die Gartenmauer jedoch bald Ihren Außenbereich. Folgende Schritte sind dafür notwendig:
- Ihre Mauer planen
Damit Sie wissen, wo Ihre Mauer steht und welche Materialien Sie kaufen müssen, benötigen Sie zuerst einen Plan. Entscheiden Sie, wo die Mauer stehen soll, und berechnen Sie die Maße. Im ersten Schritt können Sie direkt das benötigte Fundament anlegen. Idealerweise sollte es frostfrei sein und für mindestens 80 Zentimeter tief reichen.
- Steine anbringen
Die erste Schicht auf Ihrem Fundament ist Mörtel. Auf ihm platzieren Sie den ersten Stein, den Sie mithilfe einer Wasserwaage und einer Richtlatte exakt ausrichten. Spannen Sie zudem eine Richtschnur als Orientierung für die folgenden Steine.
- Steine vermauern
Je nachdem, welche Art von Stein Sie verwenden, kann es notwendig sein, die Steine vollmundig zu vermauern. Dafür erhalten sie eine weitere Schicht Fugenmörtel an der Oberseite. Auf diese Weise entstehen zwischen den Steinen mörtelgefüllte Fugen, die zusätzliche Stabilität bieten.
- Die Mauer fertigstellen
Ein Deckstein als Mauerabdeckung ist das letzte Element, das auf Ihrer fertiggestellten Mauer angebracht wird. Er schützt die Natursteine vor eindringendem Wasser, das im Winter gefrieren könnte.
Wichtig: Bevor Sie damit beginnen, die Steine zu platzieren, sollten Sie die Kalksandsteine vorwässern. Der Grund dafür ist, dass diese Steine Feuchtigkeit in sich aufnehmen. Sobald Sie also mit dem Mörtel in Berührung kommen, nehmen sie dessen Feuchtigkeit in sich auf. Das gefährdet die Stabilität von Kalksandstein-Mauern.