Mauerabdeckung aus Stein
Eine Mauerabdeckung aus Stein ist nicht nur sinnvoll, sondern wirkt auf den Betrachter auch überaus elegant. Dabei sind die Abdeckplatten aus Stein inzwischen in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Somit findet sich für jeden Geschmack und Bedarf das passende Produkt an. Neben schlichten Modellen ist es auch möglich, Mauerabdeckungen aus Granit, Marmor oder Schiefer an die Mauer zu bringen. Somit lässt sich die Mauerkrone ideal schützen und ein schöner Mauerabschluss kreieren.
Mauerabdeckung aus Stein: Mit oder ohne Überstand?
Der Schutz einer Mauer ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Daher empfiehlt es sich, jede Mauer und jeden Pfeiler mit einer Mauerabdeckung zu versehen. Somit kann Regenwasser nicht in die Mauer eindringen und dort Schaden verursachen. Wer also keine Abdeckung integrieren möchte, muss damit rechnen, dass die Mauer auf Dauer leidet. Schäden der Mauer können die Folge sein. Eine neue Mauer ist über kurz oder lang erforderlich, die deutlich mehr Kosten mit sich bringt.
Mauersteine verschiedener Art lassen sich hingegen sehr einfach mit Mauerabdeckungen kombinieren. Das Ergebnis sieht stets herrlich formschön aus. Vor der Anbringung ist es ratsam, einen Überstand von ungefähr zwei Zentimeter einzuplanen. Somit kann etwaiges Regenwasser von den Platten tropfen, ohne gegen die Mauer zu spritzen. Somit sind nicht nur die Mauerkrone geschützt, sondern auch die Mauerseiten.
Tipp: Der Überstand ist am besten immer vom Bereich der Tropfkante aus zu messen. Hier tropft das Wasser schließlich in Zukunft in das Erdreich.
Mauerabdeckung kleben – das sind die Möglichkeiten
In der Regel sind die Abdeckplatten aus Stein mit Mörtel und Fugenmasse an die Mauer zu bringen. Sie haben aber ebenso die Möglichkeit, die Mauerabdeckung zu kleben. Die Mauerabdeckungen in Anthrazit, Beige, Braun oder Rot können Sie z. B. kleben, wenn das Material wasserdicht ist. Da dies häufig bei Stein nicht der Fall ist, reicht das Kleben allein folglich nicht aus.
Mauerabdeckungen aus Blech lassen sich beispielsweise ideal kleben. Abdeckungen aus Stein bedürfen eines größeren Aufwands. Hierfür ist zunächst die Einplanung von zwei Schichten Dichtschlamm nötig. Anschließend kommt ein Mörtelbett hinzu, auf dem sich die Mauerabdeckung legen lässt. Ist dieser Vorgang abgeschlossen, kann das Verfugen beginnen. Hierzu sind alle Spalten zwischen den einzelnen Natursteinen zu schließen. Diese Maßgabe sieht wunderschön aus, stellt aber auch einen gelungenen Schutz für die Mauer selbst dar.
Vermutlich spielen einige Mauerbesitzer nun mit der Idee, Montagekleber oder PU-Schaum für die Verlegung der Mauersteine zu verwenden. Von diesem Plan sollten Sie jedoch absehen. Eine fachgerechte Anbringung der Natursteine ist mit diesen Hilfsmitteln schlichtweg nicht möglich. Zudem könnte die Mauer unter der Behandlung leiden. Auch das Ergebnis dürfte hiernach nicht zufriedenstellend ausfallen. Daher ist der klassische Weg mit Mörtel sowie Fugen zu arbeiten noch am sinnvollsten.