Mauerabdeckung aus Granit
Eine Mauer ist nicht nur eine praktische Grundstücksabgrenzung. Sie erfüllt auch optische Zwecke. Damit die Mauer vor Regen geschützt ist, sollte sie jedoch mit einer guten Abdeckung ausgestattet werden. Zu diesem Zweck eignet sich eine Mauerabdeckung aus Granit. Der robuste Naturstein sieht nicht nur elegant aus, sondern ist auch überaus widerstandsfähig.
Warum sich Mauerabdeckungen aus Granit lohnen
Der Sinn einer Mauer besteht vor allem darin, eine Abgrenzung zu anderen Grundstücken und Gehwegen zu bilden. Damit die Mauer jedoch auch lange schön und erhalten bleibt, ist eine Mauerabdeckung sinnreich. Diese schützt das Mauerwerk vor Feuchtigkeit. Vor allem reichlich Niederschlag kann in die Mauer eindringen und dort zu schwerwiegenden Schäden führen.
Die Mauerabdeckung ist zumeist breiter als die Mauer selbst. Auf Wunsch kann die Abdeckung auch eine Einheit mit dem Mauerstein bilden. Sinnvoll ist es jedoch, dass die Abdeckung an allen Seiten ein paar Zentimeter absteht. Das ist nötig, damit die Tropfkante oder Wassernase ihre Funktion erfüllen kann. Bei einer Mauerabdeckung aus Granit mit Wassernase soll das Wasser nämlich gezielt ins Erdreich und nicht in die Mauer gelangen.
Eine Mauerabdeckung aus Granit ist solide und langlebig. Gleichzeitig sehen die einzelnen Natursteinplatten exklusiv aus. Die gesamte Mauer erhält demnach ein elegantes Finish. Dabei lässt sich der Naturstein der Mauerfarbe anpassen. Granit ist nämlich in vielen verschiedenen Farbnuancen erhältlich. Auch die Oberflächenstruktur lässt keine Wünsche offen. Von samtig glatt bis grob gestrahlt finden sich verschiedene Variationen im Handel an. Interessant ist jedoch die Plattenstärke. Diese sollte nicht geringer als drei Zentimeter ausfallen. So kann die Granitplatte über einen langen Zeitraum ihre Funktion als Mauerabdeckung erfüllen.
Mauerabdeckung aus Granit verlegen – darauf sollten Sie achten!
Es ist durchaus möglich, die Mauerabdeckung aus Stein auf verschiedene Weisen zu verlegen. Dazu ist entweder ein Mörtelbett oder ein sogenanntes Dünnbett auf der Mauerkrone zu errichten. Wichtig ist in beiden Fällen, dass eine Dichtschlämme angelegt ist. Anschließend kann die Granit Mauerabdeckung in Anthrazit, Beige oder Braun erfolgen.
Mörtelbett
Bei dieser Variante sind die Mauersteine in ein 2 bis 3 Zentimeter dickes Mörtelbett einzulassen. Überschüssiger Mörtel ist am besten direkt mit der Maurerkelle abzunehmen.
Dünnbett
Ist kein dickes Mörtelbett erwünscht, kann alternativ auf das Dünnbett zurückgegriffen werden. Dieses ist lediglich 0,5 bis höchstens 1 Zentimeter dick. Zum Ausrichten der Granitplatten ist ein Gummihammer zweckmäßig.
Wichtig: Für das Verlegen der Granitsteine ist spezieller Natursteinmörtel sinnvoll. Dabei ist es unerheblich, ob die Mauerabdeckung aus Granit 30 cm breit oder 20 cm breit ist. Nur mit guten Hilfsmitteln lässt sich dauerhaft eine solide Mauerabdeckung errichten.
Wie viel seitlicher Überstand sollte vorhanden sein?
Ein Überstand der Mauerabdeckung ist immer sinnvoll. Dabei erfüllt der Überstand nicht nur optische Zwecke. Hier soll vor allem der Niederschlag ideal ablaufen und im Boden versickern können. Die Mauer ist somit bestmöglich vor Regen, Hagel und Schnee geschützt.
Eine Faustregel besagt dabei, dass der Überstand mindestens 2 Zentimeter betragen soll. Das Wasser läuft an der Mauerabdeckung aus Granit herab und berührt nicht die Mauerkrone oder die Seitenteile der Mauer. Dabei ist der Überstand immer von der Position der Tropfkante zu messen. Größere Abstände sind auch durchaus möglich. Das ist aber zumeist bei speziellen Ziegeln nötig. Hier kann der Überstand bis zu 10 Zentimeter einnehmen. Für die Verwendung von Granit ist das allerdings nicht nötig.
Hinweis: Mauern, die freistehen, sind nicht nur von oben, sondern auch von unten bestmöglich abzudichten. Denn das Regenwasser gelangt trotz der vorhandenen Mauerabdeckungen auch in Richtung Mauerboden. Hier kann sich der Stein selbstverständlich auch mit Wasser vollsaugen. Um diesen Umstand zu vermeiden, ist die erste Steinreihe der Mauer mit einer Abdichtung zu versehen. Die Steine können die Feuchtigkeit nicht aufnehmen, sondern sind ideal geschützt.
Möchten Sie eine Trockenmauer bauen, etwa eine Trockenmauer Sandstein, bietet sich ebenfalls eine Mauerabdeckung aus Granit an. Wie Sie Trockenmauersteine für das Vorhaben einsetzen, erfahren Sie in weiteren Beiträgen von uns.