Mähkante aus Granit
Wozu brauchen Sie eine Mähkante?
Eine Mähkante aus Granit oder anderem Gestein trennt Ihre Rasenfläche von der Bepflanzung. Damit stellt sie einen sauberen Abschluss dar, der zu einer klaren Optik beiträgt. Denn: Ohne Rasenkantensteine aus Granit breitet sich der Rasen aus und es ist nahezu unmöglich zu mähen. Mauern, Bäume und andere Hindernisse sind in solchen Fällen ein wahres Problem. Eine Alternative zu einer Mähkante aus Granit ist es, die betroffenen Stellen von Hand zu schneiden. Allerdings ist ein solches Vorgehen zeitaufwendig und lästig.
Übrigens: Sollten Sie einen Rasenroboter besitzen, kommen Sie bei der Rasenpflege nicht ohne eine Mähkante aus Granit aus. Sie muss mindestens 15 Zentimeter breit sein, damit der Roboter weder in Ihre Bepflanzung noch auf Ihre Terrasse aus Naturstein fahren kann.
Die Mähkante aus Granit bauen - so geht's!
Rasenkantensteine zu setzen ist in der Regel ein leichtes Unterfangen. Ob Sie sich dabei für Beton- oder Natursteine entscheiden, ist für die notwendigen Schritte einerlei. Möchten Sie jedoch, dass die Mähkante modern und ansprechend wirkt, ist Naturstein fast immer die beste Wahl. Durch ihre einzigartige Optik fügen sie sich nahtlos in die Umgebung ein und tragen so zu einem stimmigen Gesamtbild bei.
Schritt 1: Abstecken, ausschachten und Beton mischen
Zunächst ist es sinnvoll festzulegen, wo die Mähkante aus Granit verläuft. Das funktioniert am besten mit einer Schnur oder einem speziellen Spray zum Markieren. Sobald der Verlauf klar ist, benötigen Sie einen Spaten. Mit ihm lässt sich die Fläche problemlos ausschachten. Dabei ist es wichtig, die Breite der Steine zu bestimmen und rund zehn Zentimeter zusätzlich auszuheben. Nachdem der 15 bis 20 Zentimeter tiefe Graben fertiggestellt ist, geben Sie den angemischten Beton hinein. Es sollte mindestens acht Zentimeter tief sein, damit die Steine einen stabilen Stand haben.
Schritt 2: Die Rasenkante verlegen
Als Nächstes spannen Sie eine Schnur entlang des Verlaufs der Steine. Sie hilft Ihnen dabei, die Höhe und die Flucht zu kontrollieren. Anschließend können Sie damit beginnen, die Mähkante aus Granit einzusetzen. Mit einem Pflasterhammer oder einem Gummihammer sorgen Sie dafür, dass die Oberkante des Steins genau auf Höhe der Schnur verläuft.
Schritt 3: Das Ergebnis kontrollieren
Ist die Mähkante aus Granit verlegt, prüfen Sie mit einer Wasserwaage, ob die gesetzten Steine tatsächlich waagerecht sind. Im Idealfall wiederholen Sie diesen Schritt bei jedem Stein. Falls notwendig, lässt sich der Sitz mit ein wenig Beton nachjustieren. Für eine visuelle Kontrolle ist es zudem sinnvoll, die optische Flucht aus der Ferne zu kontrollieren.
Schritt 4: Die Rückenstütze befestigen
Der letzte Schritt besteht darin, eine Rückenstütze anzubringen. Sie sollte maximal ein Drittel der Steinstärke hoch sein. Dadurch stellen Sie sicher, dass ausreichend Erdreich vorhanden ist, um den Rasen im Sommer vor dem Verbrennen zu schützen.
Praxistipps bei der Verwendung von Rasenrobotern
Eine Mähkante aus Granit sieht nicht nur schön aus: Sie erleichtert Ihnen die Pflege Ihres Gartens. Doch insbesondere dann, wenn Sie einen Mähroboter einsetzen möchten, ist ein solcher Rasenbordstein obligatorisch. Beachten Sie, dass eine Breite von zehn Zentimetern dabei nicht ausreicht. Der Grund dafür ist, dass der Roboter sie überfahren würde. Im besten Fall würden dabei ungemähte Randstreifen stehen bleiben. Im schlimmsten Fall würde sich der Mähroboter seinen Weg in andere Bereiche des Gartens bahnen. Deshalb sollte das Rasenbord mindestens 15 Zentimeter, besser 20 Zentimeter breit sein. Zusätzlich sollten Sie darauf achten, die Mähkante aus Granit fünf bis zehn Millimeter über dem Rasenniveau zu verlegen.