Gehwegplatten
Was macht Gehwegplatten aus Naturstein so vorteilhaft?
Platten für den Gehweg müssen den vielfältigsten Witterungen standhalten: Sie müssen extreme Temperaturen überstehen, das Tausalz im Winter aushalten, Menschen und Gerätschaften Tragen, Regenwasser abfließen lassen und vieles mehr. Dabei müssen sie stets robust, rutschhemmend und möglichst pflegeleicht sein. Da sie zudem besonders langlebig und unempfindlich sein sollen, gelten sie zu Recht als Allround-Talent.
Platten aus Naturstein erfüllen sämtliche dieser Kriterien. Das macht Sie für Gehwegplatten und Bordsteine zur besten Wahl. Als Naturprodukt sehen sie optisch ansprechend aus und sind den Einflüssen von Wind und Wetter gewachsen. Dennoch eignet sich nicht jede Natursteinplatte auch als Gehwegplatte - was jedoch meist mit der Bearbeitung zusammenhängt. Deshalb sind die Eigenschaften der Steine stets in Kombination mit ihrer Verarbeitung zu betrachten. Und zwar, bevor Sie sich endgültig für ein Modell entscheiden.
Wie verlegt man Gehwegplatten im Garten?
Gehwegplatten für die Terrasse verlegen Sie grundsätzlich genauso, wie Sie andere Natursteine verlegen würden. Das bedeutet, Sie benötigen ein Gefälle sowie ein Splittbett aus Edelsplitt. Anschließend können Sie die Platten entweder lose, verbunden oder teilgebunden verlegen. Möchten Sie die Gehwegplatten im Garten verlegen, sodass Sie Ihnen den Weg durch eine Grasfläche ebnen, gehen Sie ähnlich vor.
- Entscheiden Sie sich für die richtige Abmessung zwischen den einzelnen Steinen. Sie sollten nur so weit auseinanderliegen, dass sie bequem von einer Gehwegplatte zur Nächsten gelangen können.
- Heben Sie die notwendige Fläche aus. Sie sollte so tief sein, dass die Gehwegplatte ebenerdig mit dem übrigen Boden aufliegt.
- Verdichten Sie den Boden, damit die Platte anschließend nicht absinkt. Bevor Sie die Gehwegplatten verlegen, können Sie ebenfalls ein Splittbett anlegen. Allerdings ist dies für einen Weg durch Ihren Garten nicht unbedingt notwendig.
- Verlegen Sie die Platten. Anschließend ist es ratsam, sie mit einem Gummihammer im Boden zu verankern. Um den Naturstein nicht zu beschädigen, können Sie ein Holzbrett zum Schutz darüberlegen.
- Eine Imprägnierung der Steine sorgt dafür, dass sie resistenter gegenüber Schmutz sind. Auf diese Weise fällt der Pflegeaufwand noch geringer aus.
Welche Platten für den Gehweg?
Für den Gehweg durch Ihren Garten bieten sich unterschiedliche Gehwegplatten an. Unabhängig davon, für welche Natursteinplatte sie sich entscheiden, profitieren Sie auf jeden Fall von ihren Vorzügen. Schließlich ist die Wahl des richtigen Gesteins in erster Linie eine Frage Ihres Geschmacks. Ganz egal, ob bei Gehwegplatten, Terrassenplatten oder Polygonalplatten.
- Granit: Platten aus Granit trotzen jedem äußeren Einfluss. Als Hartgestein ist es besonders robust und hält selbst den kältesten Temperaturen stand. Gleichzeitig überzeugt es durch sein charakteristisches Aussehen. Die Salz-Pfeffer-Körnung eignet sich bestens für eine moderne oder klassische Gartengestaltung. Falls Sie es ausgefallener mögen, finden Sie auch auffällige Maserungen, die die Gehwegplatten zu einem besonderen Blickfang machen.
- Travertin: Travertin-Platten eignen sich besonders gut für nicht zusammenhängende Wege. Dieser Naturstein verleiht Ihrem Garten ein mediterranes Flair und schafft ein modernes und warmes Ambiente. Zusätzlich handelt es sich um ein sehr hartes Gestein, wenn auch nicht so beständig wie Granit.
- Sandstein: Gehwegplatten aus Sandstein wirken ähnlich mediterran wie Travertin. Sie sind in hellen Creme Farben oder Gelb- und Rottönen erhältlich, was Ihren Gartenweg deutlich farbenfroher gestaltet.
- Kalkstein: Auch Kalkstein erfreut sich unter den Gehwegplatten großer Beliebtheit. Obwohl diese Art von Gestein deutlich weicher ist als Granit, begeistert es durch seine markanten Farbtöne und interessanten Strukturen.
Was kosten Gehwegplatten?
Die Kosten für Gehwegplatten fallen je nach Naturstein unterschiedlich aus. Gehwegplatten aus Beton kosten beispielsweise rund 15 Euro pro Quadratmeter. Möchten Sie hingegen einen Platten aus Basalt, kostet Sie der Quadratmeter zwischen 50 und 60 Euro. Für andere Gesteine können die Kosten höher ausfallen. Unabhängig davon, für welchen Naturstein Sie sich entscheiden: Achten Sie darauf, dass die Platten Ihre Ansprüche erfüllen!