Bruchstein – ein vielseitiges Material
Mit ihrer Natürlichkeit und einzigartiger Form und Maserung sind Bruchsteine als Dekoration von Privatgärten zu Recht beliebt. So können Sie beispielsweise eine Bruchstein Mauer errichten oder Bruchsteine kaufen, um sie ihn eine Gabione zu füllen. Damit können Sie einen Hang abstützen und gleichzeitig ein optisches Highlight setzen.
Was genau ist Bruchstein?
Hinter der Bezeichnung Bruchstein verbergen sich lose Steine unterschiedlichster Materialien. Dabei kann das beliebte Baumaterial auf zwei verschiedene Arten entstehen. So haben sich einige Naturbruchsteine aufgrund von Witterungsverhältnissen oder anderen äußeren Einflüssen im Laufe der Jahre selbstständig von Felsen gelöst. Entsprechend sind sie jetzt als einzelne Kleinstformationen in der Natur wie in Bachläufen zu finden. Daneben gibt es Bruchstein, der durch Werkzeuge absichtlich in Steinbrüchen geschlagen wird.
Die Korngröße von Naturstein Bruchstein liegt zwischen 30 und 100 Millimetern Durchmesser. Feinere Bruchsteine sind als Bruchsand, Ziersplitt oder Schotter bekannt. Sie erkennen Naturbruchsteine an einigen typischen Charakteristiken. Sowohl Verblender und Riemchen als auch Mauer Bruchsteine unterscheiden sich zwar in ihrer Form. Doch bei allen Bruchsteinen finden Sie raue, unbearbeitete Flächen und scharfe Kanten. Auch manuell gewonnene Bruchsteine sind nur äußerst grob mit einem Hammer bearbeitet. Nur leicht geglättet verwendet man sie später als Pflastersteine oder Mauersteine.
Wofür wird Bruchstein verwendet?
Im Baugewerbe finden sich zweckgerichtet bearbeitete Bruchsteine: Beispielsweise als Pflastersteine, Polygonalplatten oder Mauersteine. Besonders kleine Exemplare werden auch Mörtel oder Betonmischungen zugegeben oder als Gleisschotter für den Schienenbau genutzt.
Immer beliebter werden Naturbruchsteine auch bei Haus- und Gartenbesitzern. Mit Naturstein-Bruchstein als Trockenmauersteine können Sie Ihre Beete umranden und gleichzeitig eine rustikale Sitzbank schaffen. Apart anzusehen sind auch mit Bruchsteinen gefüllten Gabionen. Mit ihnen bieten Sie Pflanzen und Insekten neuen Lebensraum. Schließlich lassen sich mit Verblender und Riemchen Hausfassaden oder Gartenmauern auf natürliche Weise verschönern.
Möchten Sie Gästen den Weg durch Ihren Garten weisen, schützen Bruchsteine als Trittsteine nicht nur den Großteil Ihrer Grasfläche. Sie lockern diese auch optisch auf. Auch Ihre Kinder freuen sich darüber. Denn sie werden die Gelegenheit nutzen, auf den Steinen zu hüpfen, ohne den umliegenden Rasen zu berühren.
Was kostet Bruchstein im Durchschnitt?
Möchten Sie Bruchsteine kaufen, hängt der Preis stark vom Gestein ab, das Sie bevorzugen. Faktoren wie Beliebtheit, Verfügbarkeit und Nachfrage spielen ebenso eine Rolle wie der Herkunftsort. Die Transportkosten für Marmor aus Italien werden höher liegen als für Sandstein aus einem lokalen Bergwerk.
Bruchsteine berechnen sich in der Regel nicht nach Stückpreis, sondern ihrem Gewicht. Im Angebot sind in vielen Fällen Standardmengen zwischen fünf Kilogramm und einer Tonne. Im Folgenden ein Beispiel für Bruchsteine in 20-Kilogramm-Paketen. Sämtliche Preise sind grobe Richtlinien und stellen das Minimum dar, sie können nach oben weiter ausschlagen.
• Basalt: ab 25 Euro
• Granit: ab 25 Euro
• Kalkstein: ab 15 Euro
• Marmor: ab 28 Euro
Beispiel: Bruchstein als polygonale Bodenplatte
Der Name stammt aus dem Altgriechischen: Polygonal lässt sich mit „vieleckig“ übersetzen. Und genau dieses Naturstein Terrassenplatten Design erhalten Sie mit Polygonalplatten. Alleine durch die einzigartige Form entsteht beim Verlegen dieser Natursteine eine besondere Bewegung. Sie können die dynamische Optik bedarfsgerecht noch verstärken. Dies gelingt Ihnen mit der Art, wie Sie die Bruchsteine aneinanderreihen oder einem herausstechenden Farbton des Fugenmörtels. Auch die Oberflächenbeschaffenheit des gewählten Gesteinsmaterials beeinflusst die Optik.
Sie haben bereits eine Mauer aus Bruchsteinen in Ihrem Garten errichtet? Dann können Sie jetzt einen Weg aus Polygonalplatten anlegen und farbliche Akzente schaffen. Besteht Ihre Mauer aus rotbraunem Travertin oder hellbeigen Kalkstein, können Sie durch dunklen Granit einen deutlichen optischen Bruch schaffen. Mögen Sie es lieber harmonisch und unauffällig, können Sie mit hellem aufgerautem Schiefer den Mauerfarbton wieder mit aufnehmen.
Achten Sie unabhängig von der Gesteinsart auf die Beschaffenheit der Terrassenplatten. Eine gespaltene Struktur garantiert Rutschfestigkeit. Robustes Hartgestein punktet im Winter gegenüber weichem Sandstein. Denn Granit oder Basalt lassen sich bedenkenlos mit Salz bestreuen. Auch als Umrandung Ihres Salzwasser-Swimmingpools eignen sich diese Naturstein-Materialien aus diesen Gründen optimal. Und im Sommer hinterlässt die einzigartige Oberflächenstruktur beim Barfußlaufen ein angenehmes Gefühl an den Fußsohlen.