Basalt Pflaster
Basalt Pflaster verlegen - so geht's!
Basalt Pflaster begeistert viele Bauherren durch seine dunkle Farbe und die positiven Eigenschaften. Welche das genau sind, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag.
Das Vulkangestein ist nahezu unempfindlich gegenüber Hitze und den unterschiedlichen Witterungsverhältnissen. Egal ob glühende Hitze im Sommer, Minusgrade im Winter oder Regen und Matsch im feuchten Herbst: Basalt Pflaster sind im wahrsten Sinne des Wortes Ihr Fels in der Brandung. Das macht die Pflastersteine zur perfekten Wahl für Ihre Einfahrt, den Garten oder die Gartenmauer. Während Sie Basalt Bruchstein oder Basalt Mauersteine zu einer attraktiven Mauer errichten können, bieten Ihnen die Basalt Palisaden einen exzellenten Sichtschutz – nicht nur vor neugierigen Nachbarn. Doch auch für Terrassen, Wege und die Einfahrt kommt Basalt Pflaster infrage. Das wirft jedoch die Frage auf: Wie geht man beim Basalt Pflaster verlegen eigentlich vor?
Schritt 1: Den Unterbau anlegen
Der Unterbau stellt sicher, dass Ihr Pflasterbelag tragfähig ist. Entscheidend dafür ist eine sorgfältige Verdichtung des Bodens, damit die Pflasterdecke optimal aufliegen kann. Für einen solchen Untergrund heben Sie gut 40 Zentimeter des Mutterbodens aus und verdichten ihn. Anschließend tragen Sie eine Mischung aus Sand, Kies und Split auf und verdichten die Fläche somit erneut.
Schritt 2: Das Pflasterbett
Das Pflasterbett ist die ideale Auflagefläche für Ihr Basalt Pflaster. Je nach Bodenfläche kommen dabei verschiedene Varianten in Betracht. Der klassische Weg ist es, das Pflaster auf einem Splittbett zu verlegen. Diese Methode bezeichnen Bauherren und Handwerker auch als ungebundene Bauweise. Die Alternative dazu ist die gebundene Bauweise, bei der Sie das Pflaster in Zementmörtel einbetten.
Schritt 3: Das Pflaster verlegen
Beim Verlegen des Pflasters haben Sie die Möglichkeit, die Basalt Pflastersteine einzeln zu verlegen oder sich für ein Basalt Pflaster auf einem Netz zu entscheiden. Ein wichtiger Unterschied zwischen beiden Varianten ist der Aufwand, den Sie dafür benötigen, ein gewünschtes Verlegemuster zu verlegen. Sind Sie mit den Verlegearbeiten fertig, lassen Sie die Steine einen Tag ruhen und verfugen sie im Anschluss daran.
Alles rund um Pflasterstein Muster erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.
Schritt 4: Basaltpflaster abrütteln
Um die bestmögliche Standfestigkeit sicherzustellen, verdichten Sie die Pflasterfläche mit einer Rüttelmaschine. Durch diesen Vorgang können Sie zudem prüfen, ob die Fugen ausreichend geschlossen sind. Ist das der Fall, sollten die Steine beim Verdichten nicht verrutschen.
Wie schwer ist Basalt Pflaster?
Das Gewicht von Basalt Pflaster ergibt sich aus der Größe der Steine. Da Basalt Pflaster eine hohe Dichte vorweisen kann, ist das Gestein spürbar schwerer als andere Natursteine. Dafür profitieren Sie natürlich von den positiven Eigenschaften wie der Frostbeständigkeit und der Witterungsbeständigkeit.
Bei einer Stärke von fünf bis sechs Zentimetern und einer Höhe und Breite von je zehn Zentimetern wiegt ein Stück Basaltpflaster ungefähr 1,14 Kilogramm. Weil die Transportkosten für Basaltsteine damit verhältnismäßig hoch ausfallen, lohnt es sich, sie von einem Händler vor Ort zu beziehen.
Übrigens: wir zeigen Ihnen in diesem Ratgeber, wie Sie Pflastersteine reinigen
Was kostet Basalt Pflaster?
Die Kosten von Basalt Pflaster fallen unterschiedlich hoch aus. Die wichtigsten Faktoren sind mitunter der Ursprung des Gesteins, seine Besonderheiten sowie die Händler- und Lieferkosten. Dennoch gibt es gewisse Richtwerte, die Ihnen dabei helfen können, die Ausgaben für das benötigte Basalt Pflaster zu kalkulieren:
- Basalt Pflastersteine 10x10 kosten in der Regel rund 60 bis 70 Euro pro Quadratmeter.
- Basalt Pflastersteine 15x15 hingegen belaufen sich im Durchschnitt auf 100 bis 110 Euro pro Quadratmeter.
Davon abweichende Größen sind ebenfalls möglich und zu vergleichbaren Preisen erhältlich. Wichtig ist jedoch, welche Fläche Sie mit den jeweiligen Maßen pflastern können. Basalt Pflastersteine im kleineren Format decken pro Tonne ungefähr 4,3 Quadratmeter an Fläche, während es bei den größeren Exemplaren nahezu 2,8 Quadratmeter sind.
Übrigens: Gebrauchte Steine oder Restposten sind in den meisten Fällen deutlich günstiger. Solche Angebote finden Sie bei Ihrem lokalen Steinhändler.