Basalt – ein besonderer Naturstein
Schon im alten Rom war Basalt wegen seines schönen Aussehens und seiner robusten Eigenschaften bekannt. So schrieb Plinius der Ältere in seinen Aufzeichnungen, dass ihn der Naturstein in Farbe und Härte an Eisen erinnere. Da sich der Stein schon bald auch zur Waffenherstellung eignete, erhielt das Gestein den Namen Basalt, was übersetzt so viel wie „harter Stein“ bedeutet. Bis heute hat Basalt nichts von seinen Vorzügen verloren. Vielmehr erfreut er sich einer steigenden Beliebtheit und kommt in immer mehr Heimen zum Einsatz. Kein Wunder, ist der Naturstein nicht nur wunderschön, sondern auch äußerst strapazierfähig.
Was ist Basalt?
Basalt sieht nicht nur großartig aus, sondern bringt viele wertvolle Eigenschaften mit sich. Das magmatische Ergussgestein besteht im Grunde aus Plagioklas und sehr dunklen Mineralien. Dank seiner hohen Dichte und kompakten Ausführung lässt sich der Naturstein für verschiedene Projekte in Haus und Garten verwenden. Da das Gestein zudem kaum porös ist, sich sehr stabil darstellt und frostsicher ist, ermöglicht es zahlreiche Gestaltungsideen geschickt umzusetzen. So findet man im Handel neben Basalt-Mauersteinen, auch Blockstufen, Gabionensteine, Pflastersteine, und sogar Basalt-Palisaden. Kommt der Stein in verschiedenen Bereichen zum Einsatz, entsteht stets ein einheitliches Bild, das von Geschmack und Stil zeugt.
Wie entsteht Basalt?
Basalt ist ein Urgestein, das vor vielen Millionen Jahren entstanden ist. Dank Vulkanen ist zunächst Magma an die Oberfläche gelangt. Dabei hat das Magma Bereiche des Erdmantels aufgeschmolzen. Dazu sind zumeist Temperaturen von bis zu 1200° Celsius nötig gewesen. Diese sorgten dafür, dass sich das Magma stark verflüssigte. Im Zusammenspiel mit Gesteinseinschlüssen ist nach dem Erkalten ein Gestein entstanden – der Basalt. Dunkel und mächtig anmutet, überzeugt das Naturgestein durch feinkörnige Strukturen, die teilweise auch gröber ausfallen können. Daran lässt sich erkennen, wie schnell das Magma an der Erdoberfläche erkaltet ist. Bei einer schnellen Auskühlung ist das Gestein feinkörnig. Ist eine langsame Auskühlung erfolgt, haben sich Verhärtungen gebildet, die später Säulen ergaben – die sogenannten Basaltsäulen. Noch heute wird Basalt im Steinbruch abgebaut - und steht Ihnen für zahlreiche Gestaltungsideen zur Verfügung.
Eigenschaften von Basalt
Sehr hart und massiv ist grobkörniger Basalt für eine Vielzahl von Projekten dienlich. Dabei ist es die dunkle Farbe, die zunächst direkt auffällt. Je nach Gestein kann Basalt tief-grau bis hin zu intensiv schwarz ausfallen. Doch nicht nur das Aussehen macht Basalt so interessant: Da der Naturstein sehr langsam verwittert, ist das Material für den Outdoorbereich geradezu prädestiniert. Es ist frostfest, witterungsbeständig und robust. Allerdings verfügt das Gestein über eine sehr glatte Oberfläche. So kann das Material bei Nässe schnell rutschig werden. Daher ist Vorsicht geboten, wenn Sie Basalt beispielsweise in Form von Natursteinplatten im Poolbereich verwenden möchten.
Basalt Farbe
Wer auf der Suche nach einem dunklen Naturstein ist, wird Basalt zu schätzen wissen. In sehr dunklen Nuancen erhältlich, schimmert das Material je nach Lichteinfall von dunkelgrau über anthrazit bis hin zu tiefem Schwarz. Dabei erscheinen immer wieder Farbeinschläge, die faszinierend auf den Betrachter wirken. Diese Einschläge reichen von blau bis grün und sorgen für stimmungsvolle Effekte.
Verwendungsmöglichkeiten von Basalt
Da Basalt ein sehr fester und stabiler Naturstein ist, kommt er für viele Bereiche in Betracht. Neben Basaltplatten für die Terrasse ist es möglich, Basaltsteine für Beet-Umrandungen zu verwenden. Basalt in Form von Bruchsteinen ist hingegen perfekt, um Gartenwege zu richten. Mit Basalt-Palisaden lassen sich wiederum verschiedene Bereiche abtrennen oder direkt ein Sichtschutz erzeugen. Ganz gleich, ob Sie Mendiger Basalt, Basalt-Pflaster oder Basaltplatten verwenden: Das Resultat ist immer atemberaubend.
Wählen Sie am besten aus geschliffenen, sandgestrahlten oder gebürsteten Natursteinen. Wenn Sie verschiedene Steine verwenden, können Sie für Ihren Garten einen ausgesprochen interessanten Look kreieren. Haben Sie sich für ein Material entschieden, können Sie Flächen, Wege, Umrandungen, Sichtschutz und vieles mehr ohne Schwierigkeiten anlegen. Achten Sie allerdings immer auf einen guten Untergrund, damit Ihr Werk bestehen bleibt und nicht absackt.
Damit ein schönes Muster für Flächen und Wege entsteht, empfiehlt es sich, die Steine von innen nach außen zu verlegen. Mit einem Gummihammer können Sie Unebenheiten schließlich geschickt ausgleichen. Die entstanden Fugen sind mit Basaltsand sowie Wasser einzuschlämmen. So entsteht ein rundum gelungenes Bild, das Ihren Garten unversehens verschönert.